Tja, es war ja nur eine Frage der Zeit. Jetzt ist die Mexiko- oder “Menschliche Schweinegrippe” auch hier. Ein Mann, der aus Mexiko kam, wurde positiv getestet.
Puh, und die Hongkonger Behörden sind nicht zimperlich! 7 Tage Quarantäne wurde über das Hotel verhängt, in dem sich der Mann befand. Mann, mann, kein Spaß - besonders wo hier absolutes Strandwetter ist! So für die Hoteleinnahmen ist das sicher auch nicht förderlich ... Zwei Taxifahrer werden wohl noch gesucht, die den Mann vom Flughafen in die Stadt gefahren haben.
Ich bediene mich mal wieder schamlos bei Tung als Quelle. Dieses rekonfigurierbare Apartment ist mein absoluter Traum. Eine Mischung aus Science Fiction und Arche-Gefühl.
Sonst ist einiges passiert, aber ich habe so viel um die Ohren, dass ich keine Zeit fürs Bloggen habe. “Geh weiter!” ist das zugrundeliegende Thema.
Tja, nicht viel zu berichten. Drei Artikel aus der SCMP fand ich interessant dieser Tage: Seit Monaten schon Thema in Hongkong sind öffentliche Bereiche, die die “Developer” von großen Wohn- und Geschäftsanlagen gesetzlich vorgeschrieben als Ausgleich für ihre Monsterbauten bereitstellen müssen. Stein des Anstoßes war speziell der Platz vorm Times Square, für die sich der Betreiber wohl anscheinend widerrechtlich Hausrechte herausnahm - obwohl das wohl eine der meist durchlaufenen Flächen Hongkongs sein dürfte, auch dank MTR-Ein- und Ausgang.
Letzter Sonntag war noch einmal das Sahnehäubchen für den Abschied. Für die Erdbebenopfer in Sichuan fand ein Fundraising-Konzert namens “Artistes 512" in West Kowloon statt, zu dem sich so gut wie alle Kantopop-Stars Hongkongs, sowie Unterstützung aus Taiwan und China einfanden. Und ich halt auch. ;-)
Eine letzte Verlängerung meines Aufenthaltes hier habe ich mir gegönnt. Zusammen mit den drei Wochen Urlaub in Sydney werde ich damit kommenden Dienstag exakt nach drei Monaten wieder in San Francisco aufschlagen.
Aargh, keine Zeit zu bloggen. Dabei hätte ich so viele Themen auf Halde momentan. Deshalb nur die aktuelle Reisewarnung: Die Ausstellung von Visen für China ist tatsächlich noch nerviger geworden. Man muss neuerdings das Rückflugticket und eine Buchungsbestätigung eines Hotels vorweisen.
Einen irren Plan verwirklicht Christoph Rehage aus Bad Nenndorf zurzeit: Er hat sich aufgemacht, zu Fuß von Peking bis knapp nach Hannover zu wandern.
Meister Retrakker und ich haben ja immer wieder geschmunzelt, wenn einem mit der Hongkonger Tagesszeitung mal wieder eine Packung “Topine” oder so ausgehändigt wurde. (Auch so dieser Eigenarten in HK, die man lieb gewinnt. Dabei bekommt man die Druckerschwärze mit Taschentüchern auch nur so lala von den Fingern.)
Foto: Hugo P.
... in HK?
Es ist toll wieder hier zu sein. Bis 6. Mai ist die Ansage. Das sollte ausreichen, um meine Zeit hier entspannt zu genießen.
新年快樂! Das Jahr der Ratte kommt. Endlich habe ich eine Gelegenheit, dieses hübsche Bild aus Südchina zu verbauen. ;-) Und wegen bevorstehender Deadline für ein Projekt von mir, sei hier nur knapp auf weitere Geschmacklosigkeiten aus Hongkong verwiesen.
Hier ist Sendepause noch für ein paar Tage. War vom 18.-31.12. in Hannover, jetzt wieder in San Francisco. Ziemlich beschäftigt damit, Arbeit aufzuholen.
Normalerweise versuche ich ja originelle originale Inhalte zu produzieren oder nicht gerade auf die offensichtlichsten Dinge hinzuweisen. Hier sei allerdings mal der Hinweis auf eine Serie der New York Times über China erlaubt: China - Choking on Growth.
*Hust*. Ich verstehe es nicht - wenn man sich die gemessenen Werte der Hongkonger Umweltbehörden anschaut, sieht es so aus, als sei 2007 atemtechnisch ein saubereres Jahr als 2003.
Subjektiv kann ich das nicht nachvollziehen. Seit ich das erste Mal hier war, hat für mich die Luftverschmutzung radikal zugenommen.
Eigentlich sollte hier was über den gestrigen Tag am South Bay Beach stehen. Anyway. Schon mal ein Handy aus dem 5. Stock geworfen?
Puh, schon so lange her seit dem letzten Eintrag. Zwischendurch war Sydney angesagt (vielleicht später mehr dazu). Jetzt wieder in Honghausen, wo es ziemlich genau halb so warm und damit empfindlich kühl ist. Keine Heizung in der Wohnung macht sich echt bemerkbar.
Ziemlich easy momentan: 1 Pfund ca. 2 US Dollar und 1 Euro ca. 10 Hongkong Dollar. Nur USD zu EUR schau ich lieber nicht mehr hin seit ich in Dollar rechnen muss. (Naja, und die Preise hier in London ignoriere ich auch einfach)
War ja eigentlich nur eine Frage der Zeit oder von Wahrscheinlichkeiten, aber trotzdem - erstaunlich, wie sich manche Dinge ergeben. Ich ziehe um; und zwar von der blöden Nebelecke in die Innenstadt. Das geile daran: Größeres Zimmer für weniger Geld! Und Klischee dazu: Cable Car vor meiner Haustür.
Und meine neuen Mitbewohner sind? Chinesen, genau. Kann ich also weiter meine Sprachkenntnisse üben. (Und werde ich auch müssen, denn mein Vermieter spricht genausoviel Englisch wie ich Kantonesisch.)
Diese neue krasse Verbindung per Zug von Beijing nach Lhasa lässt den Titel eines meiner Lieblingsalben - Last Train to Lhasa von Banco de Gaia in ganz anderem Licht erscheinen.
Ich werde ganz sicher nicht zu “Spitzenkräften” gezählt (irgendwo auf dem Weg dahin ist mir der Elan verlorengegangen), aber hey, ich komme auch nicht nach Deutschland zurück. Außer vielleicht mal für ‘nen Kurzurlaub.
So schade eigentlich. Deutschland könnte so ein attraktives Land sein.
... Fußballkrimi. Selbst am Arsch der Welt Ende Hongkongs in Sheung Shui waren die Straßen leergefegt und es gab nichts mehr zu essen. Aber was solls, Deutschland hat gewonnen! :-)
Da machts auch nichts, dass das Fernsehsignal aus Thailand kam.
Die Deutschen haben “Sonnenlischt”, die Hongkonger “Bus Uncle”.
Was wir lernen? 屌你老母 (díu néih lóuh móu) ist ‘ne Eins A-Beschimpfung auf Kantonesisch. (^_^)
Termin vormerken: 2.-11. Juni im Hong Kong Visual Arts Centre*, 11:00 AM - 09:00 PM (closed every Tuesday). 7A Kennedy Rd, Central HK.
Wozu sind Weblogs eigentlich gut? Für Leute, die sich diese Frage stellen, hätte ich jetzt die Antwort - und zwar zum Verbrecher fangen.
Vor knapp einem Jahr wurde ich am Flughafen San Francisco kurz vor Abflug in der Wartehalle von einem Typen angesprochen, ob ich auch den Rückflug mit Lufthansa nach München nehmen würde. In breitem österreichischen Dialekt erzählte er mir, er hätte viel Übergepäck (ein Mountainbike) mit, für das er jetzt berappen müsste, er hätte jedoch nicht mehr genügend Geld - ob ich ihm etwas leihen könnte.
Ich sehe gerade, dass die einzige Publikation, die ich zurzeit regelmäßig lese, ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung stellt, wenn man sich vorher einen Werbespot reintut. The Economist Country Briefings: Hong Kong bietet zwar lediglich eine überschaubare Anzahl aktueller Artikel, aber diese sind - ich möchte sagen wie immer - exzellent. [EOT]
Ich schmeiss mich weg! BR Spacenight mit DJ Kulu in der Tram! Wie geil ist das denn!
| Wie spät ist es in Hongkong | 7 (Sommer: 6) Stunden Zeitunterschied zu Deutschland |
| GMT +8 | GMT +1 |