Es wird Zeit für eine Reihe “Reasons why I love HK”. Jetzt gerade nicht, aber Einkaufen gehört wie Essen gehen in Hongkong zu den Dingen, die einen wirklich glücklich machen können. Keine Mehrwertsteuer oder Sales Tax, die wahrscheinlich größte Produktauswahl der Welt in kurzer Reichweite - es macht wirklich Spaß, ich gebe es unumwunden zu!
Nicht, dass mich als Designer geile Verpackungen und Präsentation nicht total anmachen - aber mein Ökogewissen stirbt tausend Tode bei solchen Einkäufen. (Ich wars nicht!)
Produkte für Herren habe ich ja gezeigt, jetzt ist mal die Damenwelt dran. An angeblich den Teint weißer machende Masken, Cremes und Tinkturen habe ich mich ja gewöhnt, aber dieses Produktregal war wirklich kurios.
... und weiter in der Kategorie Shopping: Für Brillen und Kontaktlinsen ist HK mindestens ebenso ein Einkaufsparadies wie für Sneaker-Enthusiasten. Ich hätte fast verpasst, meine im Februar bestellte Brille abzuholen.
Der aktuelle Dollarkurs macht Shoppingtouren in HK ja auch wieder sehr attraktiv für Euroverdiener. Wer auf Luxusklamotten und Accessoires steht, sollte mal bei Twist vorbeischauen. Gestern wieder zufällig dran vorbeigelaufen - soweit ich in Erfahrung bringen konnte, eher ein Dorn im Auge für Retailer mit Exklusivlizenz und für die lokalen Luxusmarkenaußenstellen.
... sind solche Spinnereien. Wo zum Kuckuck hätte man früher noch mehr Leute gefunden, die unzufrieden mit ihren Kopfhörern sind und dann ewig und drei Tage darüber diskutieren, was wie den besten Sound ergibt.
Gerade im Telefongespräch: Freund von jemandem in Hongkong, den ich auch kenne, hat sich eine Louis Vuitton-Jacke gekauft. Preis? 120.000 Hongkong-Dollar. Rechne dir selber aus, wieviel das ist. Davon könnte ich ein Jahr lang leben. Krank. [EOT]
Kaufenkaufenkaufen. Ich hab was Lustiges vor. =)
Natürlich lasse ich mir immer auch die Preise aus Hongkong durchgeben, aber die Erfahrung zeigt doch deutlich, dass da meist nicht viel zu holen ist.
Tembo, Tinpo, Tango, Topine, Tampe, Thuamei oder auch K-W - eine kleine Sammlung lustiger Tempo-Taschentücher-Fälschungen hat sich bei Herrn Retrakker eingefunden.
Ich verstehe meine Mitmenschen nicht. Beim besten Willen nicht. Nur weil ich einen lustigen Rahmen drumherum gemacht habe und vielleicht eine etwas bessere Beschreibung habe, liegen die Gebote für meinen alten DAT-Rekorder acht Tage vor Auktionsende bereits bei 100 Euro, während darüber eine Auktion mit dem absolut gleichen Modell bei 2,50 € liegt? Mir solls recht sein, aber trotzdem: Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
Uha, ich wüsste, was ich mit einem Superjackpot angestellt hätte - sofort wieder nach Tokio. In Shibuya gab es so geile Klamotten zu kaufen ... leider jenseits jeglicher normalen Einkommenslevel.
Beispielsweise ein wirklich schöner Wollpullover im Comme de Garons Store - nur 700 Euro. Ganz zu schweigen von einer mittellangen Jacke für 1000 Euro, in einem anderen Laden in Shibuya, die ich am liebsten gleich anbehalten hätte (vollkommen okay übrigens, dass der Reißverschluss bei so einem Preis ein wenig hakelt, oder?).
So ein Mist, die hätte ich damals vor einem Jahr kaufen sollen. Wäre ein guter Preis gewesen; mal ganz abgesehen davon, dass es die nicht mehr zu geben scheint ...
Aufschlussreich, diese Einkaufslisten.
Hin: Wurst, Käse, Kakaopulver, Lakritze, Wein, Gin, Deutsch-Wörterbuch
Zurück: Armbanduhr, Digitalkamera, Blitz, Sneakers, Klamotten
Retrakker sagt, dass Spiegel Online sagt, dass Causeway Bay in Hongkong mit einer Jahresmiete von € 4687 pro Quadratmeter die drittteuerste Geschäftsadresse der Welt ist, nach der Fifth Avenue in New York und der Champs Elysée in Paris. Wie haben die das auf den Euro genau ausgerechnet, frage ich mich?
Da ist Münchens Kaufingerstraße mit so zweineinhalbtausend Euronen ja geradezu lächerlich billig - von Shanghai, Tokio und Dubai mal ganz zu schweigen ...
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