Wong Kar Wais neuer Film 2046 startet morgen auch in deutschen Kinos. Unglückliche Liebe. Wie passend. Musik, Einstellungen und Bilder sind wie immer zauberhaft, die Geschichte noch langsamer als In the Mood for Love, so kommt es mir vor. Ich liebe übrigens Tony Leungs Stimme, aber der von ihm gespielte Charakter ist mir in 2046 unsympathisch.
Felix war so nett, mir ein Interview aus der FAZ vom 9. Januar zuzusenden, in der Süddeutschen ist aber ebenfalls ein Artikel und Interview mit “WKW”. Chris Doyle bin ich in Hongkong übrigens begegnet, aufmerksam gemacht wurde ich darauf allerdings erst hinterher.
Ich befürchte übrigens, dass Wong Kar Wai recht haben könnte mit der Aussage, dass Hongkong langweilig und hässlich geworden sei. Wenn man sich die Smogproblematik ansieht und wie sich Hongkong immer mehr zum Mainstream entwickelt, könnte das durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Ich hoffe, die Stadt behält ihre Einzigartigkeit bei und wird nicht eine Metropole unter vielen. Immerhin halten seine Filme Erinnerungen an eine vergangene Zeit fest, die so nie wieder kommen wird.
... wie gut ich das nachvollziehen kann ...
Hi,
ähm wer ist Chris Doyle?
Gruss
Lee
Chris Doyle ist Wong Kar Wais Kameramann und hängt zusammen mit DJ Kulu (über den ich auch noch mal schreiben müsste) und noch einem Typen als selbstgegründeter “Dirty Old Men Club” gelegentlich in diversen Locations ab.