Ich werde ganz sicher nicht zu “Spitzenkräften” gezählt (irgendwo auf dem Weg dahin ist mir der Elan verlorengegangen), aber hey, ich komme auch nicht nach Deutschland zurück. Außer vielleicht mal für ‘nen Kurzurlaub.
So schade eigentlich. Deutschland könnte so ein attraktives Land sein.
es ist ja nur 8 stunden weit. du bist sorum gereist,da weiss du ,wie schnell man wieder hinkommt wo man will . in 5 monaten kannst du schreiben wie toll dein silvester in usa und wie w.nachten in brd? war .
engoy u r self .
&
take it easy
&
try to keep :)
Jaja, auswandern ist ne feine Sache, ich hoffe das ich das mit meinem Realschulabschluss auch schaffe. Zurückkehren würde ich auch nicht. Das ist das beste, was man machen kann.
Auswandern? Warum denn das? Hier kann man auch sehr gut Geld verdienen und was schaffen ;-), wenn man will (auch mit Realschul-Abschluss)!
So ein Netz mit doppeltem Boden, wie in Deutschland findest du nirgends! Also Armut kann es hier per Hartz IV schon gar nicht mehr geben.
Das sind doch schon mal Voraussetzungen, die den Überlebens-Druck nehmen.
Beste Grüße,
Lu
Wer will schon ueber 50 prozent seines Bruttogehalts dem (deutschen) Staat in den Rachen werfen. Andere Lender moegen zwar kein staatliches Sozialsystem haben, wie Deutschland, aber es gibt dementsprechend auch keine (massiven) Sozialversicherungsabzuege vom Gehalt. Man muss also def. private Vorsorge treffen, bekommt dafuer aber wesentlich mehr Leistung fuer sein Geld und hat nicht das Problem, wie es jetzt in Dtl. besteht, getreu dem Motto, ja, DU darfst weiter in das dt. Sozialsystem einzahlen, sollst Dich aber zusaetzlich noch privat absichern, weil die staatlichen Leistungen nicht mehr reichen. Ich sag’ nur, das ist doch die reinste vera*sche (!)
Da lobe ich mir HKG mit einem Hoechststeuersatz von 16 Prozent (an die ich noch nicht mal rankomme;-)und seinem MPF Scheme ;-)
Ich stimme dir zu, dass die Abgaben höher sind. Jedoch deine 50%-Rechnung musst du mir bitte mal vorrechnen, das kann ich nämlich nicht nachvollziehen. ;-)
Sicher ist es nicht perfekt, aber der Standard ist wesentlich höher! Auch die Lebenserwartung / -Kindersterblichkeit etc...alles in allem liegt China (im Gesamten, HK als Sonderwirtschaftszone einzeln zu betrachten ist Augenwischerei) bei diesen Standards weit hinter Westeuropa.
Aber Leistung muss man hier in D, wie in HK erbringen, also arbeiten musst du überall ;-) da ist Landflucht kein Ausweg.
Grüße,
Lu
@Lukas
Hast ja recht, das man überall arbeiten muss aber heh, im Ausland gibt es wenigstens nicht so viel Schwarzseherei, Meckerei, Pessismismus und Unzufriedenheit wie in Deutschland was dich ständig runterzieht. Und wenn man ins Ausland geht, muss man halt bereit sein, auf ein paar Standard zu verzichten. Einen Versuch ist es auf jedenfall wert. Kann schiefgehen, kann aber auch klappen. Und man ist dann wenigstens unter Menschen, die nicht so schei*@e drauf sind wie die Deutschen. Und man lernt dann als Deutscher vielleicht mal sowas wie Optimismus, Aufschwung und andere positive Sachen kennen. Und wenn einen (so wie mich) nichts hält in Deutschland, dann nichts wie weg.
@Lukas:
Ich habe hier nicht explizit von China gesprochen, sondern ein gerelles Statement abgegeben. Ich habe auf HKG verwiesen, weil ich hier nun mal lebe und arbeite, deshalb zaehlt Dein Beispiel China nicht ;-P weil HKG halt HKG ist und nicht China ;-)Und in Punkto Standart liegt HKG Dtl. um einiges vorraus. Ich sage nur: Octopus Card, e-channel, Smart ID Card, MTR, Paying bills in supermarkets, 7/11s, etc. via Barcode ID und vieles mehr, def. zu lang die Liste;-)
Zu den Abgaben in DTl. 2005: Hoechststeuersatz 42% (HKG 16%), Eingangssteuersatz BRD 15% (HKG 8%), zusaetzliche Leistungen wie Travelling, Housing, Medical, etc. allowances werden in Dtl. vollstaendig zum versteuerten Einkommen gerechnet, in HKG nicht. Sozialversicherungsabgaben gibt es in Dtl.: Krankenversicherung 14.5%, also 7.25% fuer den AN, Pflegeversicherung 1.7%, also 0.85% fuer den AN, Rentenversicherung 19.5%, also 9.75%, Arbeitslosenversicherung 6.5%, also 3.25% fuer den AN und dann sollst Du Dich heute noch zusaetlich privat absichern, weil die staatlichen Leistungen trotz steigender Beitraege immer weiter sinken. Diese Kosten sind dementsprechend noch gar nicht erfasst. In HKG besteht nur die Einzahlungspflicht in das MPF Scheme, mind. 5% AN und mind. 5% AG. UND: MPF bedeutet, das man in seinen eigenen Topf einzahlt, also im Rentenalter bzw. wenn man HKG fuer “Good” verlaesst, komplett ausgezahlt bekommt + etwaige Gewinne. Klar, was die KV betrifft, bist Du nur bei grossen Unternehmen bzw. Verhandlungsgeschick besser gestellt hier in HKG, als in Dtl. Aber wenn, und hier kann ich natuerlich wieder nur aus meinen eigenen Erfahrungsbereich sprechen (und ich will betohnen, das ich kein Expat bin), zahlt mir meine Firma 50% meiner privaten KV, mit dem Resultat, das ich weniger an KV Beitraegen zahle, aber alles zu 100% erstattet bekomme. Also Aerztleistungen, Medikamente, Contactlinsen, etc. Das man hier in HKG keine Umsatssteuer zahlen muss, lasse ich mal aussen vor, sonst wird dieser Beitrag endlos ;-)
In meinen Augen kommt es auf die Kombination: Kultur, Einkommenschancen im Vergleich zu Ausgaben und zu guter Letzt Lebensstandard drauf an.
Fahr erstmal auswerts Lukas, dann reden wir weiter :-)
Ich kenne beide Seiten, habe sowohl in Hongkong und China, als auch in Deutschland gelebt. Was ich ganz falsch finde, ist es Deutschland so sehr zu verteufeln.
Natürlich ist das Leben in Hongkong und China aufregend, wenn man das geordnete Leben aus Deutschland gewohnt ist. Man verbringt dort ein halbes Jahr und erlebt jeden Tag etwas Neues und Außergewöhnliches. Doch auch das wird eines Tages anders sein, man gewöhnt sich an alles.
Zudem sollte man nicht vergessen über die Schattenseiten in Hongkong und das zugehörige Leben zu sprechen: extreme Arbeitszeiten, wenig Urlaub, extreme Umweltverschmutzung, fehlende kulturelle Freizeitmöglichkeiten (und damit meine ich nicht Saufen gehen in Lan Kwai Fong...), etc.
Die Liste lässt sich beliebig lang fortführen, genauso wie man dies auch für Deutschland tun kann. In Deutschland führen wir ein Leben wovon ein Großteil der Weltbevölkerung nur träumen kann. Ich halte es für blauäugig zu denken, dass man im Ausland auf jeden Fall die besseren Chancen hat. Mit Köpfchen und Fleiss schafft man es auch in Deutschland ohne Probleme sehr weit.
bin hier schon seit mehrehren Jahren und kann nicht von mir behaupten, das ich mich hier mehr “betrinke” als ich das in Dtl machen wuerde. Man muss hier auch z/w den Interns und Studenten unterscheiden, die hier hier, wie Du schon sagtest, sechs Monate bleiben und dann wieder abhauen. Es gibt hier aber genausogut viele Westler, die hier Familie gruenden und seit 10 Jahren und mehr leben. Ich glaub, die findst Du nicht jedes w/e in LKF, Wanchai, Soho und wo sonst noch. Freizeitmoeglichkeiten gibt es hier ungemein viele, ob es nun Junktrips raus aufs offene Meer sind, Dragonboating, Kajaken, fantastische und atemberaubende Wanderstrecken (man muss nur mal die “City” verlassen oder einfach nur am Strand liegen und braun werden ;-) Natuerlich hast Du Recht, wenn Du sagt, das Hongkong nicht perfekt ist, das ist es gewiss nicht. Und verteufeln tue ich Dtl. nicht, aber es faellt mir jedesmal wieder auf, wenn ich Weihnachten nach Hause fliege, was man hier in dieser Region fuer selbtverstaendlich haelt. Angefangen mit dem Hinflug, das Du erstens die Moeglichkeit hast, Deine Koffer in der City einzuchecken und deine Bordkarten in der City schon bekommst, das Du nicht mehr am Flughafen zum Check-In musst und zweitens das 24 Stunden im vorraus (in Dtl. muss man da extra zum Flughafen fahren, da gibt es keine Check-Ins im Stadtzentrum) Du also, wenn Dein Flug erst in den spaeten Abendstunden geht, den ganzen Tag und den Abend Zeit fuer andere Sachen hast, kannst praktisch noch am Abend mit Freunden essen gehen und dann erst 1 Stunde vor Abflug in den Airport Schnellzug steigen, der Dich direkt vom Stadtzentrum zum Flughafen bringt und Du somit kaum Zeit am Flughafen selbst verschwenden musst. Am Flughafen in Dtl. angekommen, bekommt man dann wieder sofort das A-ha Erlebnis, wenn man fuer den Kofferwagen einen Euro parat haben muss, weil man sonst keinen bekommt. Tja, wenn man gerade nicht aus Europa angeflogen kommt, hat man sicher doch Euro Muenzen in der Tasche. Auch wenn man dann wieder im Supermarkt an der Kasse steht und mal wieder auch nur eine Kasse geoeffnet ist und man selbst seine Lebensmittel in die Tasche einpacken muss, etc.
Um es auf den Punkt zu bringen: das ist natuerlich alles kein Grund nicht in Dtl. leben zu wollen, aber diese ganzen Annehmlichkeiten, die man im Ausland schaetzen gelernt hat machen einem Dtl. auch nicht grade schmackhafter…
Moin Leute,
ich war zwar nie in HK, aber wie geht es dort eigentlich den “Armen”? Gibt es sie? (Ich erinnere mich an ein Bild auf dieser Page, wie eine alte Frau Schuhe putzen musste, und nicht so “zufrieden” aussah...)
Ich gebe zu das deutsche System ist relativ kostspielig und muss unbedingt reformiert werden, aber ist es denn nicht schön, dass wenn z.B. eine alleinerziehende Frau, gerade ohne Arbeit, ein Kind bekommt, nicht in Armut abfällt. Wie ist das in HK?
Wenn wir als gut ausgebildet Deutsche ins Ausland gehen, stehen uns fast immer alle Türen offen - so könnte es doch schwer sein, die gesamte Realität zu sehen?
Gut, vielleicht ist HK auch anders, aber woher mache die das Geld. Woher hat D seinen Wohlstand?
Und zu guter letzt, egal was uns irgendwo passiert, wenn alle Stricke reissen, - da wird wohl kaum einer sagen, nein ich gehe nicht zurück nach D um das “Netz” zu nutzen. Aber diese Frage kann nur die Zeit beantworten!
Dennoch gibt einen das wohl zumindestens Unterbewusst Sicherheit.
Ach ja, zum Artikel: Ich bin gerade in Berlin zu besuch. Die Stimmung ist der Hammer (WM), aber ich fühle mich hier fremd. Da kann ich die meisten Aussagen hier gut nachvollziehen.
Aber wer weiss, vielleicht komme ich ja mit Kinder irgendwann mal wieder!
So long,
Thomas
Jungejunge,
krass, wie realitaetsfern doch einige sind. Die Leute, die die “Schwarzmalerei” in D am meisten anprangern, sind genau die, die sie am meisten praktizieren. Das Thema ist so abgedroschen, und ich kann diese undankbare Nestbeschmutzerei echt nicht mehr lesen… Wir (ihr) jammert auf ganz schoen hohem Niveau. Macht euch bitte mal klar, was ihr in D habt, was andere Laender euch bei Weitem nicht bieten koennen. Und, wie schon erwaehnt, geht dabei nicht davon aus, dass man selbstverstaendlich wie ihr in D in den Reichtum (den jeder Deutsche by nature hat) hineingeboren wird.
ich koennte Aufsaetze schreiben, warum der deutsche Pass einen Joker in der Welt darstellt, trotz 50%. Klar, Fruechte ernten bis das Feld leer ist scheint von euch jeder gut drauf zu haben. Wie siehts aber mit neu bestellen aus, anstatt mit eben diesen Fruechten auf fremden, kargem Boden wie Gott in Frankreich zu leben???
Solche Leute hab ich echt dicke…
Jetzt wird es etwas Off Topic. Falls das stört bitte einfach löschen.
Ich werde demnächst für (zunächst) ein Jahr nach Hong Kong gehen. Aus diesem Grund muss ich meine jetzige private Krankenversicherung kündigen, weil ich unter das Mindesteinkommen fallen werde. Gesetzlich versichern geht aber auch nicht, da ich ja nicht von einem deutschen Arbeitgeber nach Hong Kong geschickt werde. Habt ihr Tips oder Erfahrungen wie ich mich am besten krankenversichern kann? Wäre sehr dankbar!
wenn man das hier so liesst, koennte man glauben, dass es in Deutschland keine Bettler gibt, das es in Deutschland keine Obdachlosen gibt, das jeder in Deutschland was zu essen hat und niemand hungern muss. Also wer das annimmt, der ist realitaetsfremd (!)
@being global
Nun ja, es gibt nur den Unterschied, dass die Leute hilfe annehmen können, es gibt Bahnhofsmissionen, es gäbe eine zweite Chance.
DAS gibt es in den wenigsten Ländern. Und vielleicht musst Du dann das mal prozentual sehen…
Und dann solltest Du in Relation setzen, viele Deutsche hilfe vom Staat bekommen und in welchen Ländern es das auch gibt.
Darum geht ja auch die Diskussion…
So long,
Thomas
@thomas
hier wurde nie behauptet, dass das deutsche System das schlechteste waere. Aber auch dein Eintrag laesst den Schluss zu, das diejeniegen, die in Deutschland hungern muessen oder auf der Strasse leben, dieses freiwillig tun (...Leute hilfe annehmen können...) Ausserdem scheint ihr hier alle davon auszugehen, im leben zu scheitern, sonst wuerde man so ein umfangreiches Auffangbecken nicht brauchen bzw so anpreisen und so ein System als das a-und-o ansehen, wenn es darum geht, in einem Land leben zu wollen. Aber es ist verstaendlich, das hier so heftig drauf reagiert wird, nicht ohne Grund traute sich bisher noch keine Bundesregierung das dt. Sozialsystem von den Wurzeln an zu reformieren, der Aufschrei bei den deutschen in Deutschland waer einfach zu stark…
@being global
Kein System kann perfekt sein, es gibt immer Menschen, denen nicht geholfen werden kann. Aber einige, zumindestens die die ich traf wollten auf der Strasse leben… aber wie gesagt, es gibt kein 100% System.
Auch steht es ausser Frage, dass gewisse Dinge reformiert werden müssen, sonst wird das Sozialsystem nicht überleben.
Interessant ist Dein Punkt mit dem Scheitern. Ich finde es gerade eine Errungenschaft unseres Landes, das diejenigen, die Pech hatten, nicht betteln muessen. Alle die hier im Blog schreiben, gehören wohl zu den glücklichen der heutigen Zeit. Geldreserven, Bildung, Sprachen… und so fing hier ja die Diskussion an, dass es woanders doch perfekt ist, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Doch bei der Geburt entscheidet es sich schon, ob Du Glück oder Pech haben wirst, zu mindestens in ganz Amerika (Süd und Nord).
Ist es in HongKong nicht so? Wie ist es in China?
Es ist schwer einen Konsens zu finden, so kann es nicht cool sein vom Staate zu leben, und jemand der Arbeitet sollte auch mehr Geld haben, als jemand der Stütze erhält.
Aber wenn ich die Gehaltsschere und die Armut in Lateinamerika sehe, kann ich diese einseitige der oberen Einträge nur schwer nachvollziehen.
Gruss
Thomas
Tja, was soll ich dazu noch sagen? Nur weil auch in diesem Blog schreibe, gehöre ich nicht zu den Glücklichen der heutigen Zeit. Zum Beispiel habe ich kein Abitur so wie die meisten hier. Außerdem verwehrt mir dieser sch#*ss Staat das Recht, mein Abitur (Fachabitur um genau zu sein, ist kürzer) zu machen obwohl ich dazu die nötigen Voraussetzungen habe (stand mal nicht im Grundgesetz irgendwas von Recht auf Bildung)? Das finde ich doch schon sehr ätzend, und jeder der denkt, Deutschland ist gerecht, der ist tatsächlich realitätsfremd. Außerdem habe ich diese Leute hier in Deutschland, vor allem die Mentalität, so unglaublich satt. Bei der erstbesten Gelegenheit, ob beruflich oder privat oder Sonstiges hau ich ab.
@thomas
Ich kann hier nur von Hong Kong berichten, weil sich das Hongkonger Sozialsystem bzw. eigentlich alles hier ganz anders (ab)laeuft, wie drueben in Mainland China. In Hongkong gibt es fuer die Permanent Residence, die unter eine bestimmte Einkommensgrenze fallen, ein Anrecht auf eine Sozialwohnung (tasaechlich hatte die Hongkonger Regierung in den 60er/70er das groesste Sozialwohnungsbauprogramm der Welt ins Leben gerufen), die fuer die Mehrheit der Hongkonger auch dann bezahlbar sind. Wenn man unter die Armutsgrenze hier in Hongkong rutscht hat man zumindest als Permanent Resident auch Anspruch auf Sozialhilfe, die Betraege fallen aber um einiges niedriger aus als in Deutschland, trotz hoeherer Lebenshaltungskosten. (Insofern waer hier Verbesserungsbedarf fuer den einzelne politische Bewegungen auch kaempfen.) Als nicht Permanent Resident muss man mit Abschiebung rechnen. Die medizinische Grundversorgung wird hier vom Staat sehr stark subventioniert (nauerlich ist auch hier der Begriff “Grundversorgung” nicht indentisch mit dem deutschen und auch verbesserungsbeduerftig). Nichtsdestotrotz ist damit fuer die Mehrheit der Hongkonger damit die medizinische Grundversorgung gesichert und bezahlbar bei westlichen medizinischen Standards. Im falle eine privaten Insolvenz greift in Hong Kong auch wieder das MPF Scheme. Hier erhaelt man aus seinem eigenen Topf je nach Wunsch dann die kompletten Einzahlungen + etwaiger Gewinnueberschuesse um von vorn Anfangen zu koennen. Gegen das deutsche Sozialsystem kommt das natuerlich nicht an, aber dagegen kommt auch glaube ich kein anderes Sozialsystem der Welt an *g*
@Christian2
Gute Reise & viel Glueck! Mal sehen wo Du Dein Recht auf Bildung schlussendlich einfordern kannst. Leistung & Gegenleistung => Leistungsgesellschaft…
Gruss, Martin
@Christian2
ich kenne zwar Deine genaue Situation nicht, aber wenn man einmal aus der normalen Schullaufbahn draussen ist, kommt man normalerweise nur nicht in die “normalen” Schulen zurueck, es besteht aber grundsaetzlich in Dtl. mit einem Realschulabschluss die Moeglichkeit zum Besuch eines Abendgymnasiums, in dem Du Dein Abitur nachholen kannst. Ausserdem, wenn Du Dein Abi nur nachholen moechtest, um studieren zu wollen, kannst Du das in einigen Bundeslaendern auch ohne Abi. In Hamburg beispielsweise kannst Du an einer Fachhochschule studieren, wenn Du eine Berufsausbildung abgeschlossen + drei Jahre anschliessende Berufserfahrung gesammelt hast.
Christian2 hat es doch genau richtig beschrieben: Er ist sauer weil er etwas nicht bekommt. Da kannst Du/Er auch drüber sauer, aber wenn Du die Realität in anderen Ländern sehen würdest, würdet Dir klar werden, wie scheissen Dreck gut es Dir dennoch geht!
Und darum dreht sich doch die Diskussion. Wir merken es nicht wie verdammt gut es einem geht. Die Deutschen beschweren sich über Dinge, gut beschwerenswert, aber sehen die ganzen Vorteile nicht.
Enige schreiben realitätsfremde Sicht auf Deutschland, ich schreiben, keine Blick über den Horizont, wie es weit über 50% der Erdbevölkerung geht.
Und wenn Ihr diese Zeile hier richtig versteht, dann muß man sich doch über diese Diskussion schämen.
Gruss
Thomas
@thomas
Man sollte sich nie fuer eine Diskussion schaemen oder einen auffordern, sich dafuer zu schaemen.
Nur per Diskussion und den daraus unterschiedlichsten Meinungsbildern/Gesichtspunkten, kann man ein groesseres Bild erhalten. Das Verbot, seine Meinung frei zu aeussern, ist der erste Schritt weg von der westlichen Demokratie und wie man nun hier sieht, ein fuer viele zu selbstverstaendlich genommenes Recht. Des weiteren wurde hier, wenn Du richtig liesst, nie bestritten, das es den Deutschen schlecht geht oder das deutsche Sozialsystem, wenn es um die Leistungsansprueche geht, schlecht waere, in Blick auf den Rest der Welt. In der Tat geht es den Deutschen noch zu gut, was man alleine an den kargen Reformvorhaben der letzten Regierungen sieht. Die einen koennen halt oder wollen nicht mehr in Deutschland leben. Die einen koennen es nicht verstehen, wie man das sichere Deutschland nur verlassen kann, die anderen schon. Das einzige Argument, das hier fuer Deutschland angefuehrt wurde, war das deutsche soziale Sicherungssystem. Wenn es alleine danachgehen wuerde, dann stimme ich Dir zu, welcome back to Germany (!)
Sich für seine Meinung zu schämen, führt noch lange nicht zum Meinungsverbot, sorry, diese Conclusion verstehe ich nicht.
Zum Thema, warum es unangenehm ist, nach Deutschland zu kommen, wie von Christian angefangen:
Klar ist kein System perfekt, aber warum wird in der Diskussion über das Sozialsystem und Chancen nur auf dem 0.01 % der schlechten Fälle verwiesen?
Die Sicht ist vielleicht die Falsche. Besser wäre es, hey, der Kindergarten ist nicht umsonst, aber die Schule. Klar die Tendenz kann diskutiert werden.
Aber vielleicht ist so ein Blog auch nicht das richtige Medium, oder ich habe es noch nicht gelernt. Einer will sagen, dass es nicht 100% ist, der andere weisst auf die “99% gutes”, andere reden über die Steuern.
Übrigens, ich kann es nur emotional erklären, und stimme mit Christian überein, warum ich ersteinmal nicht zurückkehren möchte, sondern hier [in D] mich nur gut fühlte, wenn ich weiss, dass ich wieder “nach Hause” komme.
Die Menschen denken irgendwie nur über ihre Probleme nach, sehe nur die Zukunft. Viele wirken auch verklemt, andere sind extrem unhöflich und jeder sieht sich immer im recht.
So auf Urlaub kann ich das vertragen. Es muss ja auch nichts schlechtes sein, sonst würde es ja geändert werden *ggg*.
Aber wie gesagt, vielleicht möchte irgendwann keine Angst mehr haben, dass ich Nachts verfallen werde, dass die Menschen dann doch mehr Rücksicht aufeinander nehmen, dass man nicht immer bestechen muss, dass die Krankenkasse auch ausreicht oder die Bildung der Kinder nicht 40% des Lohnes ausmacht…
So long,
Thomas
Seien wir doch mal ehrlich. Abgesehen von den Menschen, die es ohnehin überall auf der Welt zu etwas bringen würden (und in Deutschland zugegebenermaßen besonders stark zur Kasse gebeten werden), gibt es auch solche, die regelrecht aus Deutschland fliehen, weil sie dem Irrglauben verfallen sind, woanders hätten sie es leichter.
So lese ich immer wieder von z.B. Studienabbrechern, die ihr Glück im Ausland suchen… die böse Ernüchterung kommt dann oft unwillkürlich, wenn sie merken, dass das Ausland nicht unbedingt ein Schlaraffenland ist.
In jedem Land muss man Leistung bringen um es zu etwas zu bringen. In dem Einen mehr, im Anderen weniger…
Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden ob und wie lange er sich von Deutschland verabschieden will. Allein durch die “Auswanderung” wird die Situation aber nicht unbedingt.
Ich mecker zwar auch immer wieder gern über die “Der-Staat-hat-gefälligst-dafür-zu-sorgen-dass-es-mir-gut-geht"-Mentalität hier in Deutschland, doch ich habe das Leben auch an anderen (vermeintlich so tollen) Ecken der Erde mitbekommen und kann mit Fug und Recht behaupten, dass man in Deutschland nachwievor hervorragende Chancen hat.
Warum beteiligt sich der Admin (Christian) eigentlich nicht mehr an der Diskussion, die er selber angestoßen hat ;-)
@thomas otto
“Sich für seine Meinung zu schämen, führt noch lange nicht zum Meinungsverbot, sorry, diese Conclusion verstehe ich nicht. “ ---> wie waere es mit mehr deutsch und weniger englisch ?! - Sonst kannst’ auch gleich vollstaendig in englischer Sprache antworten.
@global sein?
Gehen Dir die Argumente aus?
Take it easy!
Okay!
@thomas
Mir sind bestimmt nicht die Argumente ausgegangen, aber Du hast halt Recht (und das habe ich hier nie bestritten, dass das deutsche soziale Sicherungssystem oder das Leben im allgemeinen das schlechteste auf der Welt ist).
Und
Global hat nichts damit zu tun, ein Sprachenwirwar zu verursachen. Wenn schon Englisch, dann bitte kein Pseudo-Englisch. Okai, zu gegeben, bin da etwas geschaedigt und Du magst auch nicht einer von denen sein, aber sobald ich sehe, das jemand grundlos englische Woerter ins deutsche einbaut, erinnert mich das hier sehr stark an die deutschen Praktikanten, die gerade einmal zwei, drei Monate hier sind und sich dann entschuldigen muessen, sie koennten kein richtiges deutsch mehr a la “sorry, diese conclusion verstehe ich nicht”
Ist doch einfach nur grausam diese verhuntze....
Also, wie ist das nu mit dem nach hk auswandern oder nicht.
Ich habe gehört und meine auch es hier gelesen zu haben das das leben (mit absicht klein geschrieben) in hk doch teurer ist als in deutschland. ist das nu so oder ist das nicht so.
dann hab ich noch ne frage. Ist hk nich ne metropole? und Deutschland ein Land? ich weiss es nicht. Aber wenn es so ist haben Städte doch immer mehr geld als ein Land als ganzes oder?
Zu dem Recht in deutschland. Ich finde niemand von euch hat ein recht das rechtssystem zu kritisieren.
Denn würden sich die leute daran halten wäre es weitaus besser.
Ich höre immer nur wenn es um steuern geht “wo kann ich irgendwo bescheissen um noch mehr geld rauszu bekommen”
Und ja uns deutschen geht es gut. Sieht man ja shcon an den statistiken. z.b. wieviel haushalte besitzen heut zu tage einen pc usw.
Zu den obdachlosen: Sie haben die möglichkeit Geld zu bekommen. und wisst ihr was. ein Friseur bekommt im monat sagen wir mal knapp 1000 euro zum leben. Ja es ist nun mal nicht mehr. Meines wissens. ein harz IV empfänger mit sagen wir ma 2 kindern bekommt wenn er gewisse dinge beachtet 1800 euro zumleben + er bekommt seine wohnung (miete) vom staat bezahlt. Also ist es eher die faulheit mancher (leider immer mehr werdender) menschen im bundesland, die das land so runterzieht.
Jammern ist leichter als leistung zu bringen.
Deutschland ist weiterhin noch eine Spassgesellschaft. mehr nicht. Mittlerweile ist es doch nur noch so, das man nicht sag erst die arbeit dann das vergnügen sondern sagen müsste man muss die arbeit halt machen um mehr vergnügen zu haben. und das ist denke ich nicht richtig.
ausserdem beschweren sich manche leute nich darüber sich nix mehr leisten zu können sondern sie sich eben den gewünschten lebens"standart" nicht mehr leisten können. dieser “Standart” ist nämlich wirklich sehr hoch.
Ist hk nich eine riesige millionen Stadt? Da leben so viele menschen, dass der Staat garnich mehr weis wohin mit ihnen. Ich habe einen Bericht gesehen da lebt ne Familie in einer wohnung die so gross ist wie mein ganzes zimmer. ok bissle grösser. aber HALLO? und so geht es da nich nur einer Familie oder zwei. Nein es geht vielen so. Und ich finde das dieser eine oben der geschrieben hat wir jammern auf nem verdammt hohen niveau hat sowas von recht.
Aber ich kann euch beruhigen die lage in deutschland wird noch schlechter. also geht es euch (jetzt nicht hier unbedingt die hier mitgepostet haben) noch schlechter.
Kleiner tipp: Schaut euch ma afrika, Indien an. Das ist armut. Die würden beten so zu leben wie ein obdachloser hier.
Man kann abitur auch tagsüber nachmachen. Es kostet halt. Und man muss sich halt darum bemühen.
so nur genug geschrieben. meine oberste Frage nich vergessen bitte. interessiert mich sehr ;) danke
Es grüsst der Bachmeister
Lieber Christian,
tut mir leid, das so formulieren zu müssen:
Wie wäre es mit Hirn einschalten?
kann gut sein. wie gesagt ihr sollt mich bitte korigieren wenn ich etwas falsch sage oder so. bitte bitte.
Es grüsst der Bachmeister
Puh, wie viel Kommentare passen in diesen Blog rein? Ganz schön lange Diskussion, aber ist gut so!
Hallo Jungs..
zufaellig bin ich auf diese Seite gerutscht und hab mit Interesse eure immer heftiger werdenden Diskussionen gelesen…
Da ich mich gerade in Indien befinde, kann ich bzgl.der Armut nur mit dem Kopf schuetteln..unglaublich,wirklich.
Ich war schon in Indonesien,wo ich auch dann wann erschrocken ueber manche Gegebenheiten war,aber als ich die Menschen hier sah,dachte ich das erste Mal in meinem Leben nach,wie behuetet man doch in Deutschland war/ist.
Menschen,die nur aus Haut und Knochen bestehen,eingehuellt in dreckige Stofffetzen (mit 3 “f” ?? Keine Ahnung)
und mitten auf der strasse schlafen,umgeben von Muell,Verkehr und Kuehen…
Es liegt allerdings in der menschlichen (deutschen?)Natur,sich trotz der Gewissheit,dass es anderen schlechter geht,ueber die eigenen Sorgen-und seien sie noch so nichtig-lauthals zu beschweren und auf Besserung und Hilfe zu hoffen,anstatt vielleicht selbst anzupacken...weil man es halt nicht anders kennt..Bilder reichen nicht mehr aus um zu begreifen..man muss raus aus Deutschland,um die Welt-und auch sich selbst zu verstehen und zu wissen wo man hin moechte im Leben.
AMEN.
Steffi,20 J.
Hi steffi…
Kannst mir ein bissche mehr über Indien erzählen??!
Wär super.
Was machst du denn da und wie lange bist du schon dort bzw. wie lang möchtest noch bleiben?
Würd mich gern ma mit dir drüber unterhalten.
Hast du öfters die Möglichkeit ins Internet zu gelangen?
Gruss Chris
Hallo, habe eine Frage an Expats in China mit ca. 10 Jahren Berufserfahrung, ich bitte um Orientierungshilfe wegen Gehaltsvorstellungen, besonders zum Thema Sparquote und Nettoverdienst fuer die private Altersvorsorge. Bin in Shenzhen, auch hier sind die Lebenshaltungskosten schon irre, wenn auch noch ne Ecke niedriger als gegenueber. Details wuerde ich gern per privater Email klaeren. Vielen Dank!