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Dienstag, 19. April 2005, 05:21 Uhr

Christian Rathpoller

... is a con!

Für die öffentliche Sicherheit hier ein Tipp: Falls jemand an einem Flughafen von einem “Christian Rathpoller” angesprochen werden sollte, der sich Geld leihen möchte - Polizei rufen, dieser Typ ist ein Betrüger.

Angeblicher Wohnort soll Volkertplatz 12/25 in Salzburg sein. Im Pass steht Wohnort Wien, Geburtsort Eisenstadt, Passnummer H 0855294 6 - aber ob das stimmt?

English: Please click here, this guy is a con!

Update: Er wurde festgesetzt! Siehe hier

Update 2: ... und er rennt wieder rum. Hier ein Fahndungsfoto

Privat | Link mich!
Kommentare:

Für alle, die auf den Typen reingefallen sind: Vielleicht kann man sich zusammentun. Mail an mich über das Kontaktformular oben links.

Christian am 20.06.05 um 08:26 Uhr

Hallo,

ja, ich bin auch auf die Type am Flughafen von
San Francisco hereingefallen - benötigte angeblich
Geld für Übergepäck.

Wo stellt man am besten Strafantrag? der Herr ist
ja wohl Österreicher, Tatort USA…

Gruss Lutz Müller

Lutz Müller am 29.06.05 um 08:15 Uhr

Tja, Strafantrag kann man bei der Polizei in Deutschland oder Österreich stellen, sagte man mir. Ich habe allerdings nicht viel Hoffnung, dass sich da etwas tut, denn der Typ scheint sein Unwesen schon ein wenig länger zu treiben ...

Christian am 30.06.05 um 07:41 Uhr

Die Polizei riet mir, bei Strafanzeige das Aktenzeichen der anderen Vorgänge anzugeben. Meines lautet: TH1401-007437-05/7

Christian am 30.06.05 um 08:08 Uhr

Hallo,
auch ich bin reingefallen.
Tatort Flughafen Los Angeles
3.07. 2005
120 Dollar mein Lehrgeld.
Wir sollten uns wirklich zusammen tun, um etwas zu bewirken.
Raimund

Linke Raimund am 11.07.05 um 02:21 Uhr

Hallo,
ich bin jetzt auch Opfer geworden. In Lima/Peru. Ich habe allerdings noch Kontodaten von ihm und weiss, bei welcher Bank er ist, falls uns das irgendwie weiterhilft. Ich bin noch bis Juli in Lima, würde aber auch gerne Strafantrag stellen.

Katharina am 06.02.06 um 20:19 Uhr

Christian Rathpoller ist in Peru festgenommen worden.

Diese E-Mail erreichte mich heute:

An alle die betrogen worden sind: Der Mann wurde soeben von der Polizeiwache in Lima gestellt. Der Polizist mit der Emailadresse erbittet alle Opfer um Kontaktaufnahme ueber diese Emailadresse oder direkt im

Comissaria de Miraflores
Ubicado en General Vidal 230
Miraflores

welches sich an der Strassenecke Altura de Angamos y Arequipa befindet. Die Telefonnummer lautet: 445 65 83

Falls sich eine Person noch in Peru befinden sollte, bitte sofort an der Polizeiwache melden, da Zeugen gesucht werden.

(E-Mail-Adresse des Polizisten gebe ich per Anfrage raus, ich will nur nicht, dass der gute Mann mit Spam bombardiert wird.)

Christian am 03.03.06 um 08:26 Uhr

Gratuliere! Das ist sicher ein gutes Gefühl, schön wärs, wenn Du jetzt auch noch Dein Geld wieder bekommen würdest.

silvia am 12.03.06 um 12:46 Uhr

Tja, ich war also nicht so schlau wie Diego und bin ihm voll auf den Leim gekrochen… (gleicht Storry). Schade für alle Ehrlichen, ich denke, eine Lektion für mein Leben gelernt zu haben.

Daniel Sager am 08.05.06 um 06:50 Uhr

Du bist ein Drottel Angamos-Arequipa gibt es in Lima ueberhaupt nicht.

Karl Fritsch am 18.11.06 um 04:01 Uhr

Es steht da auf der “Altura de Angamos y Arequipa”. Es sind zwei (sehr große) Straßen, die sich kreuzen und genau da gibt es auch ein Büro der Seguridad de Miraflores, wie fast an jeder größeren Straße. Also keine Ahnung wie du darauf kommst, dass sie nicht existieren würden. Die dt. Botschaft ist nicht sehr weit entfernt davon…
Ist ja auch egal, tut nichts zur Sache, der Mann gehört eingesperrt!

Ralf am 24.11.06 um 09:10 Uhr

Hallo,
ist der Karl Fritsch evtl. ein Schwager oder ähl. vom Arschl.... Rathpoller, weil er so angriffslustig ist?

Linke am 13.04.07 um 13:37 Uhr

christian rathpoller in quito - 03.04.2008

hallo zusammen,

wir sind vor zwei tagen, also am 03.april 2008 auf christian reingefallen.
er hat uns in quito, ecuador, um 90 dollar erleichtert.
in der altstadt wurden wir von einem oezi in der passage am plaza grande angesprochen. er hatte mitbekommen, dass wir deutsch sprechen und uns daraufhin um hilfe gebeten. er war am freuhen morgen auf dem weg zum flughafen. weil es um diese zeit kein taxi gab war er zu fuss unterwegs. auf dem weg wurde er von drei kerlen ausgeraubt und verpruegelt. sie haben ihm sein gepaeck, seinen pass und sein geld gestohlen. der mann war voellig fertig. er hat gezittert, beim erzaehlen kamen ihm die traenen. er war nicht rasiert, ungewaschen und hatte an haenden und im gesicht schwellungen von den schlaegen. ausserdem hatte er sich eingepisst. christian hat sich als oestereicher vorgestellt und um geld fuer den bus nach columbien gebeten. wir haben ihm zuerst einmal einen cafe spendiert. er hat uns dann die ganze geschichte in allen einzelheiten geschildert. in quito war er schon beim konsulat. die koennen aber keinen pass austellen. nur eine verlustbescheinigung. deshalb muss er nach bogota. dafuer brauchte er 50 dollar. wir hatten 90 dabei und haben ihm die gegeben.
die gschichte ging uns wirklich nahe. zumal man ja gerade auch von suedamerikanern immer vor dieben und ueberfaellen gewarnt wird. wir sind wirklich nicht aengstlich aber die moeglichkeit eines verbrechens bleibt im hinterkopf. vielleicht war das ein grund dafuer, dass wir die geschichte sofort abgekauft haben.
wir haben dann noch die e-mail adressen ausgetauscht. gestern abend habe ich dann mal bei google den namen eingegeben um vielleicht die adresse gegenzupruefen. ja und seit dem kennen wir die wahre geschichte dieses betruegers.
ich muss aber hinzufuegen, dass der mann wirklich fertig war. entweder er brauchte dringend den naechsten schuss oder er war wirklich in grossen schwierigkeiten. vieleicht wurde er ja wirklich verpruegelt. oder man hat ihn in peru unsanft angefast bevor man ihn aus dem land verwiesen hat. oder er ist einfach nur geistesgestoert und lebt in seiner welt aus luegen und betteln.
selbstverstaendlich haben wir uns ueber diesen betrug geaergert. und ueber unsere leichtglaebigkeit. aber wirklich peinlich ist mir, dass ich die geschichte vom ueberfall gestern unserer reiseleiterin aus quito erzaehlt habe. ich habe zwar nur vorsichtig das ereignis geschildert aber es war ihr sichtlich unangenehm, dass soetwas in quito passiert ist. und nun stellt sich heraus, das ein betrueger aus oesterreich der wahre gauner ist.
egal, wir werden trotzdem wieder helfen, wenn wir darum gebeten werden.
die weitere geschichte von christian interessiert uns jetzt natuerlich sehr. mal sehen wo er noch auftaucht. ich fuerchte nur es wird ihn irgendwann einmal ersthaft erwischen.

jochen aus quito

max am 05.04.08 um 22:25 Uhr

Wah,

was für eine krasse Story. :-/ Christian sollte ein Blog (oder wahlweise ein Buch) schreiben. Mit den Einnahmen kann er dann alle Leute auszahlen und nachher bleibt noch etwas übrig für ihn selbst.

Grüße nach Südamerika!

Christian am 06.04.08 um 20:44 Uhr

christian zieht weiter seine spuren. ich habe bei der ankunft auf galapagos einem anderen deutschen touristen die geschichte erzaehlt. daraufhin hat er gleich von einer freundin berichtet die drei wochen zuvor einem oestereicher an dr grenze zu culumbien aus der not geholfen hat. sie hat ihn mit 200 doller unterstuetzt.

ich bin schon auf weiter geschichten gespannt

jochen aus (dem kalten) quito

max am 15.04.08 um 00:46 Uhr

Ich habe auch das Vergnügen mit Christian Anfang April in der Quitoer Altstadt gehabt ...
Er schilderte mir einen “Überfall” auf dem Terminal Terrestre - drei Gestalten hätten ihm im Halbdunkel aufgelauert und mit einer abgeschlagenen Bierflasche seine Reisetasche aus der Hand geschlagen. Demonstrativ zeigte mir sein linkes Handgelenk mit einer Mullbinde. Er gab vor keinen Paß mehr zu haben ... Geld etc. alles weg - also völlig mittellos. Ich war von Anfang an skeptisch, konnte mich aber auch nicht davon lösen, es doch mit einem Menschen in Not zu tun zu haben. Es war Wochenende und die Botschaft hätte nur den AB an - die Hotels müsse er im Voraus bezahlen ... Ich erklärte ihm, nur meine Dollars für den Ausreisesteuer zu haben, da ich am folgenden Morgen nach Deutschland nach Hause wollte. Er bettelte um 20 Dollar ... letztlich habe ich ihm mit einem schelchten Gefühl 40 Dollar gegeben ... umgerechnet 26 Euro, die ich nunmehr als “Sonderausgaben” verbuchen muss.
Es ist sehr schwer, in einer solchen Situation richtig zu entscheiden. Im Nachhinein hätte ich ihm beispielsweise mehr Aufmerksamkeit bzgl. seiner “Wunde” schenken sollen - oder ihm nur das Hotel vor dem er stand bezahlen sollen - also kein Bargeld aushändigen sollen.
Nun gut. Aus Schaden wird man klug (oder auch nicht) - ich bin diesem unliebsamen Zeitgenossen zwar auf den Leim gegangen, aber glücklicherweise glimpflich im Vergleich zu anderen davongekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass er eines Tages mal längerfristig eine trockene, vergitterte Behausung haben wird.
Das Weblog finde ich übrigens genial, klasse Idee!

Gerd am 28.04.08 um 21:11 Uhr

Es gibt noch mehrere von ihm da draußen. Ich habe die Bekanntschaft mit einem Andrew David Gradon letzte Woche gemacht, hat mich 30€ gekostet.

Schaut mal unter: http://www.rivierareporter.com/component/option,com_myblog/task,view/id,1015/Itemid,157/

Joerg

Joerg am 13.05.09 um 09:47 Uhr

hallo,

auch ich wurde opfer dieses herrn gradon.. na klasse… hat mich 50,- gekostet… schauspielerisch sehr gut, machte einen auf vertrauensvoll und hilflos… na ja, leergeld…

also, herr andrew david grabon ist ein betrüger… vorsicht!!!!

Frank

famous am 14.07.09 um 13:33 Uhr

Mr.Andrew David Gradon ist weiterhin tätig. Am 5.Feb 2010 ist er mir auf dem Kölner Flughafen begegnet. Benötigt 28€ um bei Ryan Air (allein das schon erregte mein Mitleid) umzubuchen. Kreditkarte gesperrt, mit Frau und Kind da etc. Pass vorgezeigt und Addresse aufgeschrieben.  Zwei Polizisten haben das Gespräch beobachtet und bewahrten mich vor Schaden. story klang plausibel,war drauf und drann zu zahlen.
MfG Henry

Henry Türke am 16.02.10 um 17:07 Uhr
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