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Donnerstag, 2. November 2006, 00:26 Uhr

Digitale Bohème - Urbane Penner

Aha, Digitale Bohème nennt man das?

Hoffentlich klappts dann doch mit der “anderen bürgerlichen Existenz Entrepreneur”.

Sorry, dass das jetzt erst kommt, ich surfe nicht so viel und Spiegel lese ich auch nicht.

Irre ist es aber schon, denn in völliger Unkenntnis dieses Buches wurde ich letzte Woche tatsächlich “Bohémien” genannt. *yuck*

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Kommentare:

Irgendwie ein lustiges Video.

1.: geile Frise!
2.: Was ich so durch’s Bloglesen über dich erfahren habe deutet darauf hin, dass du genau zu dieser neuen “Gesellschaftsschicht” (kann Soziologendeutsch nicht so gut) gehörst. Kann mich auch irren, finde es auf jeden Fall bewundernswert, denn diese Freiheit erfordert ja auch viel Eigendisziplin und v.a. Mut. In meinem Freundeskreis kenne ich keinen, der nicht versucht, auf Sicherheit zu gehen. Wobei jetzt auch noch alle studieren (mehr oder weniger erfolgreich) und man ja nicht weiß, was danach kommt…

...haste dir das Buch schon gekauft? ;-)

Gruß

Marvin am 06.11.06 um 12:45 Uhr

Was fuer ein linkes Geblubber. Mir wird schlecht. Ich bin froh, dass ich mir so einen Rotz hier nicht mehr anhoeren muss.

Die Zwei sollten sich mal ueberlegen, wer fuer ihre Laptops (wahrscheinlich made in China) und ihren WLAN-Zugang bezahlt.
Mit ihrer “Arbeit” schaffen sie jedenfalls keinen finanziellen Wert.
Naja, es gibt bestimmt genuegend linke Zecken, die das kaufen.


Gruesse

Strauss

strauss am 11.11.06 um 06:29 Uhr

Verstehe dein Post nicht. Mir scheinst eher du linke Ansichten ("Die Zwei sollten sich mal ueberlegen, wer fuer ihre Laptops (wahrscheinlich made in China) und ihren WLAN-Zugang bezahlt.") zu vertreten und die beiden liberale?!

Marvin am 12.11.06 um 07:25 Uhr

tja, so ist es. jetzt werden sie alle plötzlich herauskommen. die digitalen bohèmiains ;-)

albert am 12.11.06 um 13:03 Uhr

ja, es scheint sie wirklich zu geben. am offensichtlichsten natürlich im st. oberholz. aber im grunde fassen lobo und friebe nur einen gesellschaftlichen trend zusammen, den es schon länger gibt und auch noch nicht eine “masse” bezeichnet (außgenommen in berlin). selbstständige gab es auch schon immer und auch solche, die sich ihre auftraggeber aussuchen können… ;-)

grüße

chili am 12.12.06 um 07:07 Uhr

Leider beschönigen Friebe und Lobo nur das was sie selbst tun und aus dem sie, auch wenn sie es wollten, wohl kaum wieder herauskommen würden.
Das ist sehr menschlich, insofern irgendwie in Ordnung.
Wie Friebe durchblicken lässt, ist das Einkommen der Mitglieder der Digitalen Bohéme oder nur sein eigenes, unsicher.
Freiberuflichkeit ist nicht das ideale Arbeitsmodell.
Mehr noch, Arbeitgeber profitieren sehr von einem freiberuflichen Mitarbeiter, der auf eigene Kosten/Zeit eine bestimmte Arbeit zu leisten hat.
Es ist nicht selten, dass man sich die Nacht um die Ohren schlägt, nur um eine Arbeit fertigzustellen.
Wer wirklich das Arbeitsmodell gefunden hat, das für einen selbst passt, kann stolz sein.
Auch in einer Festanstellung hat man mehr Freiheiten als es uns die beiden weissmachen wollen.
Ich habe beide Arbeitsmodelle ausprobiert und bin mit einer Festanstellung bei der richtigen Firma deutlich besser dran als in der Freiberuflichkeit.

icke am 27.03.11 um 15:46 Uhr
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