London koennte echt nett sein, wenn es nicht so teuer waere. Die Fashion Week ist ein durchgeknalltes Theater wie immer.
Bei Karen Walker lief nach einer Pressemeldung die Tochter von Rod Stewart ueber den Laufsteg, aber davon, dass hier eines der naechsten Supermodels kommt, war nichts zu bemerken - eher schon von den Pickeln am Popo des Models, das leider im Bikini daherkam. :-/
Ansonsten stimmt in dieser Stadt das Preis-/Leistungsverhaeltnis mal gar nicht. Qualitaet der Dienstleistungen teilweise unter aller Sau, Kosten dafuer generell in hoechsten Hoehen. Da lob ich mir Deutschland.
Mit dem Wetter hatten wir Glück.
Aber es ist so - in keiner Stadt der Welt (nicht mal Tokyo) habe ich so sehr das Gefühl gehabt, nicht mithalten zu können. Reiner Finanzfaschismus da.
Überall woanders wo ich bisher war, gab es natürlich teure und überteuerte Plätze und Dinge. In London aber schien mir einfach Alles überteuert zu sein. Keine Chance, mit dem Essen auf einen billigen Supermarkt auszuweichen - billig gibt es einfach nicht ... wenn man von billiger Qualität absieht :-/ Keine Möglichkeit, in einem “Geheimtipp-Restaurant” gut und günstig zu essen, irgendwo etwas zu normalen Preisen kaufen zu können oder Alltagskosten durch die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu drücken. (2 Pfund für ein normales Zone 1-Ticket? Die haben ‘nen Knall!)
Dafür fällt die Underground dann alle Nase lang aus, “sauber” oder “Organisation” ist den Briten sowieso ein Fremdwort, im 4-Sterne(!)-Hotel sind die Betten etwas durchgelegen, die Dusche wird nicht richtig warm, das Zimmer könnte in der Größe mit Hongkonger Guesthouses konkurrieren und trotz heftigster Preise darf man für Internetzugang in der Hotellobby (auf dem Zimmer nicht vorhanden!) acht britische Pfund pro Stunde löhnen.
Nein danke.