Für alle, die nächstes Jahr eine Greencard für die USA gewinnen wollen - am 7. Januar ist Anmeldeschluss. Hier offizielle Seite des U.S. Department of State: Electronic Diversity Visa Lottery. Nicht unbedingt notwendig, aber hilfreich ist die Teilnahme über The American Dream, deren Dienste ich auch in Anspruch genommen habe.
Vorteil: Die Formulare sind teilweise sehr wirr, da hilft die Agentur. Erst richtig schlimm wirds beim Gewinn. Beruhigend, dann einen Ansprechpartner zu haben. Den Preis ist das durchaus wert.
Diese “Native Country” Regelung ist der totalle Bullshit…
Allerdings. Amis eben. Die erfragen und untersuchen dann noch viel mehr.
was heisst hier Bullshit. Zwingt Dich einer, mit den US-Amerikanern in Kontakt zu tretten oder in derem Land zu leben, noeeeee (!) Aber, wenn Du es dennoch moechtest, dann musst Du Dich auch an deren Spielregeln halten.
Naja. Locker bleiben. Die “Native Country"-Regelung besagt ja nur, dass Länder, aus denen sowieso sehr viele Visa-Anträge eingehen, von der Greencard-Lotterie ausgeschlossen sind.
Was die amerikanischen “Spielregeln” angeht ... da bin ich schon auch etwas angepisst. Die Amerikaner nehmen sich - wie die Chinesen - halt ziemlich viel raus. Kein Benehmen.
@ @bennie:
Klar ist es Bullshit. Wenn du die Inhalte auf der verlinkten Seite gründlich durchgelesen hättest, wüsstest du was ich meine.
Die Regelung besagt, dass die aktuelle (völlig egal wie lange oder seit wann man die hat) Staatsbürgerschaft nicht entscheidend ist, sondern das Land ín dem man geboren ist. Als ethnischer Deutscher hat man demnach keine Chance. Ein Beweis für die nicht vorhandene Weitsicht bei den Amis.
@asd:
klar kenne ich die Bedingungen, habe ja auch mal an dem Lotterieverfahren teilgenommen. Aber
1.)ich mein, denke doch mal nach, im amerikanischen Verstaendnis bekommt man halt die Staatsbuergerschaft eines Landes mit der Geburt in diesem Land und nicht anders und
2.)Wie gesagt, Du willst in die USA und nicht umgekehrt die USA wollen Dich, sprich, es ist wie mit nem Maedel, Du musst sie ueberzeugen, das man auf Dich nicht verzichten kann. Ich meine, nicht anderes oder noch viel straenger sind da die Bestimmungen, wenn man als nicht Deutscher in Deutschland leben moechte, das geht auch nicht so mir-nichts-dir-nichts, nur weil man das als Individium so entschieden hat.
zu guter letzt
3.) Hast Du mal die Moeglichkeit in Betracht gezogen, Dich von Deinem Arbeitgeber in die USA versetzen zu lassen, ich mein, bei mir hat es auf diesem Wege geklappt, und vor allem uebernimmt Dein Arbeitgeber ja dann auch den ganzen Papierkram...........
Hi,
1st: M.E. ist die Inanspruchnahme einer Visa Agentur (vorallem in der Art und Weise Deiner Verlinkung) völlig unnötig. Ich habe vor 5 Jahren einfach die entsprechenden (minimalistischen) Angaben gegenüber der INS gemacht und ein Jahr später hatte ich mein DVI-Visa.
2nd: Grundsätzlich bin jedoch der Meinung, dass diejenigen, die sich allein mit der Frage der erfolgreichen Teilnahme an jener Immigration Lottery beschäftigen, letztlich aus dem Visa keinen Vorteil erlangen werden. Die primäre Frage, die sich sodann nämlich stellt, ist die nach der erreichbaren “Dauerhaftigkeit” - oder besser formuliert: Wie kann ich im Rahmen der regelmäßigen Einreise die Beamten/-innen der INS im Flughafen in mehr oder weniger gemütlicher Atmosphäre davon überzeugen, dass jenes Visa nicht als Touristenvisa missbraucht wird.
... only my two Cent!
mascha
Nun, ich denke, ich habe das fair dargestellt, aber ich will das gerne noch einmal ausführen:
Gleich erst einmal zum Vorwurf der “Art und Weise der Verlinkung” - ich persönlich bin “American Dream” für die von mir in Anspruch genommenen Services dankbar und empfinde sie nicht überteuert. Ja, ich bekomme für den Link Geld, *falls* sich jemand Infomaterial bestellt. Damit geht niemand eine Verpflichtung ein. Immerhin kostet mich der Serverbetrieb hier Geld und ist ein Verlustgeschäft. Außerdem steht der Link zur offiziellen und natürlich KOSTENLOSEN Greencard-Lotterie ebenfalls dort, also ist meiner Meinung nach für die notwendige Transparenz gesorgt.
Das Ausfüllen der Formulare kann man natürlich selbst hinbekommen, wenn man einen durchschnittlichen IQ aufweist, aber trotzdem muss ich sagen, dass es sehr beruhigend war, mich mit meinen Fragen zum Beispiel zur Beantwortung nach geleistetem Militärdienst (Zivildienst: ja oder nein?), abgeschlossener Schulbildung (deutsche oder englische Angaben?), SSN schon auf dem Formular beantragen oder nicht? und vielem mehr auf kompetente Hilfe verlassen konnte.
Die Frage nach der Dauerhaftigkeit muss sich tatsächlich jeder stellen und ist auf den Seiten der Greencard-Agenturen sicher nicht überdeutlich dargestellt - aber wer will es ihnen verübeln, immerhin wollen sie möglichst viele Antragsteller, irgendwoher muss das Geld ja kommen.
Deshalb hier noch einmal in aller Deutlichkeit: Die Greencard ist als Visum zur EINWANDERUNG gedacht, nicht als Arbeitserlaubnis zum Pendeln zwischen den USA und einem anderen Land. Die Amerikaner erwarten, dass man mit Greencard auf lange Sicht in die USA zieht und dort lebt.
Trotzdem können sie einen dazu natürlich nicht zwingen. Wenn man nicht möchte, gibt man die Greencard eben wieder zurück oder sie wird einem irgendwann abgenommen. Das ist nun mal der Deal.
Ist ja auch nichts Schlimmes dran - wenn weniger Leute sich letztendlich entscheiden, dort zu leben, müssten die Amerikaner eben mehr Greencards verlosen.