Überrascht nicht wirklich: Hongkong hat nach einem Bericht der AFP die höchsten Wohnungsmieten der Welt.
Obwohl in Singapur die Mieten im letzten Jahr um 30% angezogen haben, ist die durchschnittliche Miete von 9700 US-Dollar in HK Spitze, gefolgt von Moskau, New York, Tokio und London.
San Franciscos Mieten liegen mit durchschnittlich 1800 US$ zwar weit darunter, aber wenn man sich ansieht, was man qualitativ dafür geboten bekommt, ist das auch nicht viel besser. Und vielleicht überholt die Steigerungsrate dieses Jahr sogar Singapur: Im ersten Quartal 2008 sind die Mieten in SF trotz oder gerade wegen der Subprime Mortgage Krise um 11% gestiegen. Na super. New Yorks Schnitt liegt übrigens bei 2800 US$ bei einem Wohnungsleerstand von 2% - mein Beileid an alle, die dort gerade eine Wohnung suchen ...
Was für eine Deppenagentur ist ECA International? Die Angabe des Median statt des Durchschnitts wäre ja wohl sinnvoller gewesen, aber gefühlsmäßig stimmt die Tendenz mit meinen Erfahrungen für Hongkong, Singapur, San Francisco und New York überein.
Wie link die Situation in der Bay Area ist, lässt sich in einem Artikel der San José Mercury News nachlesen: Um sich eine Wohnung mit zwei Schlafzimmern leisten zu können, muss man in San Francisco mindestens 30 Dollar pro Stunde verdienen. Der Mindestlohn liegt in SF allerdings bei 9,36 $/h. Ja, das die amerikanische Fairness, speziell für Familien und Geringverdiener.
Die höchsten Mietwohnungen der Welt soll man übrigens im Melbourne bekommen: Im “Eureka Tower" gibt es Privatwohnungen noch im 87. Stockwerk.