Tja. Vor ziemlich genau einem Jahr war ich in Tokio und hätte mir dort diesen Film im Kino ansehen können ...
Aber natürlich ohne Untertitel und mein Japanisch ist noch nicht so flüssig.
Howl’s Moving Castle ist förmlich ein Medley der bisherigen Filme von Studio Ghibli bzw. Hayao Miyazaki. Alles drin, was man aus Chihiros Reise, Castle in the Sky, Nausicaa und anderen kennt. Sehr familiäre Settings, Musik und Figuren. Leider ist die Story diesmal ziemlich verworren. Hatten wir nicht zuletzt auch was zu Japan und blonden Haaren oder so?
Trotzdem: Die Bilder sind wieder einmal einzigartig und der Film geht ans Herz. Die Szenen in den Bergen sind wie Heidi auf Ecstasy - und wer weiß, wie manche Ideen enstanden sind ... ich hätte jedenfalls auch gerne so eine Haustür, die je nach Wahl zu beliebigen Orten aufmacht.
Das “wandernde Schloss” erscheint fast wie eine Abschlussarbeit über die bisherigen Filme. Das nächste Werk muss jedenfalls echt was neues bieten. Aber bitte nicht falsch verstehen: “Howl’s Moving Castle” ist eine wunderbare Geschichte voll paradiesischer Traumbilder, die einen zwei Stunden lang aus der realen Welt entführt. Wenn dieser Film es jemals nach Deutschland schafft oder wenn du die Chance hast, die DVD zu bekommen: Anschauen!
“Wenn dieser Film es jemals nach Deutschland schafft oder wenn du die Chance hast, die DVD zu bekommen: Anschauen!”
Der Film war doch August diesen Jahres schon in den deutschen Kinos… habe ihn mir angesehen und kann mich deiner Kritik nur anschließen, wieder einmal ein wunderbarer Hayao Miyazaki Streifen ;-)
*ups*. Da war ich wohl (mit Gedanken?) woanders ...
Wahscheinlich hast mal wieder von fernen Ländern geträumt ;-)
August ... lass mich überlegen ... ja, erste Hälfte geträumt, zweite nicht nur geträumt. ;-)
August...der Film hats wohl nicht nach Australien geschafft.....:-)
Ruhe auf den billigen Plätzen, ich bekomm sonst noch Ärger! =) btw: Schau mal in den Kalender ...
ok...chicago..zu deiner Ehrenrettung....aber dass der film es bis dahin nicht geschafft hat, wundert mich nicht....da kommt man ja kaum selber unbeschadet hin.....:-)
Oh Mann, lange Leitung: Gestern habe ich noch gedacht “an irgendwas erinnern mich die Filme von Miyazaki noch ...” - heute fiel der Groschen dann endlich. Das ist alles Jules Verne! Diese ganze Kaiserreich-Umgebung, Luftschiffe, Eisenbahnen, usw.
Besonders begeistert hat mich doch die Szene in der der blonde heroische Zauberer plötzlich schwarze Haare hat und in Agonie und Zorn ruft: “Jetzt bin ich nicht mehr schön .. ahh.”
Ich wills nicht zerreden, aber der aktuelle Bezug zu den drängenden Problemen Japans ist trotz des europäisierten Setting unverkennbar. Die alternde Gesellschaft droht über Japan wie ein Damoklesschwert, eigenlich wie bei uns, nur da Japaner ne Ecke neurotischer Sind machen sich alle ständig nen Kopf.
Und in genau dieser Situation kommt Miazaki mit einem Film, dessen Protaginistin eine schrumpelige alte Oma ist, doch wartet, da steckt ja ein kleines Mädchen in der alten Schrulle, ja steckt nicht in jeder alten Schrulle ein ..., eine Hymne an das Altern also, ein Apell die jungen Alten nicht in aus der Gesellschaft zu drängen.
Ja, nen bischen Kopflastige Erklärungen zu einem Film, der aus deutschen
Augen schon verdammt kitschig ist. Nur reingehen, wenn man das ertragen kann, sonst lieber Mononoke Hime oder Chihiro anschauen.
Wow ja, das war hart. Aber seine blauen Augen hatte er ja noch. ;-)
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das erstaunlich fand an dem Film - eine alte Frau als Heldin ist doch sehr ungewöhnlich.
Mir haben Chihiro und Laputa aber besser gefallen - ich habe die Geschichten als in sich stimmiger empfunden.
Im eDonkey-Netzwerk gibt es übrigens eine Doku über das Ghibli-Museum. Da würde ich ja unbedingt noch einmal gerne hin, wenn ich nochmal nach Tokio komme (war das überhaupt dort?) ... und zu Tokyu Hands und Shibuja und und und ....