Mann! Seit fast drei Wochen sind wir nun schon in unserer neuen Wohnung und seit fast drei Wochen haben wir immer noch kein Internet! Es ist zum Haareraufen (zum Haareraufen sind übrigens auch die hiesigen Hairstylisten - kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Geld dafür ausgegeben habe um hinterher fast schlimmer auszusehen als mit über sechs Wochen lang nicht geschnittenen Haaren ... doch warte, ich weiß: das letzte Mal als ich hier war. *schnaub*).
Whatsoever, es zieht sich hin - da ich nicht auf dem Mietvertrag stehe, kann ich Internet nicht anleiern und meine Mitbewohner kriegen es einfach nicht auf die Reihe.
What else? Puh, ich war beschäftigt mit allem möglichen Scheiss hier. Es ist merkwürdig, wieviel Zeit dafür draufgehen kann, die alltäglichsten Dinge zu erledigen, wenn man keine Ahnung hat, wo was wie zu besorgen ist, planlos durch die Gegend läuft, wie immer dreimal zu jedem Laden fahren muss, um alles zusammenzuhaben, anderen *mal kurz* (= jeweils ein ganzer Tag) bei etwas hilft und man 20 Minuten entfernt von der nächsten Bushaltestelle wohnt, von dort nochmal 50 Minuten in die Stadt braucht, kein Auto oder Fahrrad hat und sich darüberhinaus vergeblich auf nicht eingehaltene Fahrpläne oder Versprechungen anderer verlässt.
Uh, Stichwort. Ich sollte lieber mucksmäuschenstill bleiben, denn in dieser Kategorie habe ich mal wieder bewiesen, was “im Stich lassen” wirklich bedeutet, in der mir eigenen und allfällig bekannten Art und Weise. f*#k! :-( I don’t get myself.
The worst part: I can’t fix it (if at all) without internet. Und gerade als ich dachte, ich würde Zeit dafür oder zumindest eine Alternativlösung finden, kam herber Stress von anderer Seite. Ach Mann.
Nun sitze ich also hier im Coffeshop und lade in Ermangelung einer besseren Verbindung meinen vorhin offline geschriebenen Beitrag rauf, um allen Gerüchten entgegenzutreten - ja, ich lebe noch.
Ich hab auch keine Lust mehr, jetzt noch mehr zu schreiben, mein Kopf steht mir gerade ganz woanders.
Auf das nächste Woche besser wird. Auf Besserung meinerseits wage ich nicht mehr zu hoffen.