... ist man versucht zu sagen, wenn man den Artikel der FTD zu Fischers Besuch in China liest. Wird da doch Chinas Außenminister wie folgt zitiert: “Es erfülle Peking ‘mit großer Freude, dass die Bevölkerung Hongkongs entsprechend der Gesetze die Rechte ihres Vaterlandes besitzt’.”
Nun, das kann man so oder so interpretieren. Mit den Rechten der Bevölkerung Hongkongs wie des Vaterlandes ist es natürlich nicht weit her. Menschenrechtsverletzungen in Festland-China und die Weigerung, direkte Wahlen in Hongkong zuzulassen, sind unentschuldbar.
Auf der anderen Seite hat der Mann nicht unrecht, wenn er anführt, dass nicht vorhandene Demokratie während der britischen Kolonialzeit auch kein europäisches Land gejuckt hat.
Trotzdem: Ich persönlich bin froh, dass Joschka Fischer sich nicht wie Gerhard Schröder nur auf Schmusekurs mit den Chinesen einstellt. Aber vielleicht ist das nur dialektische Taktik.
Erwähnte ich bereits, dass ich Google News für Artikelrecherchen mag?
Fischer ist einfach ein brillianter Rhetoriker, er hat Charisma und zudem nochwas auf dem Kasten....Ich mag Ihn, auch weil er früher mal Steine geschmissen hat und vielleicht auch, weil er aus Frankfurt kommt, dem “Dorf” hehe..."Vielschichtiger Mensch halt”...aber das kennst du ja....;-)