Wie ich das alles verkrafte.
(Ich weiß gerade nicht wohin damit, aber hier geht es eben auch um mich und irgendwie überkommt mich mein Mitteilungsbedürfnis.)
Ich rede im Schlaf, sagte man mir. Super, das jetzt auch noch - Zähneknirschen tu ich nämlich auch.
An meinen Traum von heute morgen kann ich mich noch erinnern: Zwei ca. 40-jährige Proletenurlauber einer Reisegruppe kamen kurz vorm Einsteigen in ihren Reisebus in Streit. Der eine kam so in Fahrt, dass er den anderen mit geballter Faust ins Gesicht schlug. Alle waren von der Szene unheimlich geschockt. Ich bin sofort hingeeilt, um die beiden zu beruhigen. Der Schläger war recht schnell wieder einigermaßen relaxt, aber der Geschlagene war außer sich. Zwei Menschen hielten ihn an den Armen, während ich auf ihn einredete, wieder zu sich zu kommen: keine unnötige Gewalt, bringt doch nichts, bitte bleib ruhig, denk doch darüber nach, es bringt gar nichts, jetzt eine Schlägerei anzufangen ...
Das war anstrengend. Der Typ wollte gar nicht mehr runterkommen. Ich redete und redete, gelegentlich war er auch fast wieder okay, aber dann regte er sich wieder auf und ich musste alle Rethorikkünste aufwenden, um Frieden zu stiften. Nach langer Zeit hatte ich es geschafft, aber ich war physisch am Ende. Hätte ich nicht bereits geschlafen, hätte ich mich hinlegen müssen ...
Dann kam noch irgendeine Szene mit einem Schäferhund, der über eine circa vier Meter hohen Bretterwand sprang, um sein Herrchen zu begrüßen oder so - ich war total erstaunt, wieviel Kraft dieser Enthusiasmus freilegte.
Ach ja, und vorgestern habe ich geträumt, wie Menschen freiwillig a la “Jack Ass” aus zu hoher Höhe auf eine Straße sprangen. Es war mordsgefährlich, ein Mädel brach sich fast ein Bein dabei. Irgendjemand fragte mich, was ich davon halten würde. Im Gegensatz zu den umherstehenden Zuschauern, denen das recht egal war (so dieses pseudoliberale Motto “naja, wenn’s ihnen Spaß macht, sollen sie doch"), konnte ich nicht anders antworten als dass das weder in Ordnung noch witzig sei und ich es wirklich wirklich schlimm fände, dass das niemand anderem so zu gehen scheine. Ich wäre eigentlich der Meinung, dass man sie zu ihrem eigenen Besten von ihrem Wahnsinn abhalten müsste, auf der anderen Seite waren alle erwachsen - welches Recht hätte ich, da einzugreifen? Weil mir dieses Dilemma förmlich Schmerzen bereitete, konnte ich nicht anders, als mich abzudrehen und wegzugehen.
Kein Wunder, dass ich bei solchen Träumen nicht gerade erholt bin am Morgen.
Worauf will ich hinaus? Ich weiß nicht, was das soll. Wenn ich mich sonst an Träume erinnere, sind die meist mit realen Begebenheiten in Bezug zu bringen - in der Regel vermischen sich in meinen Träumen Geschehnisse, die mich noch beschäftigen. Die da oben hingegen erscheinen mir vollkommen losgelöst von allem. Kann ich nicht einordnen.
Tja...vielleicht werden diese Traum-Geschehnisse noch in Zukunft geschehen.
So war das mehrmals bei mir!