Frohes neues Jahr! oder direkter übersetzt eher ‘ne Menge Geld - so sind die Leute drauf in Südchina ;-) wünscht man sich gerade in Hongkong.
Das chinesische Neujahrs- oder Frühlingsfest ist da. Das Jahr des Affen beginnt am 22. Januar und endet am 8. Februar 2005.
Für (fast) alle Hongkonger heißt das ein paar seltene freie Tage und Zusammensein mit der Familie - eigentlich eher wie bei uns Weihnachten.
Alle jüngeren und unverheirateten Menschen dürfen sich über kleine rote Umschläge mit Geld drin freuen, wenn sie auf Kung Hei Fat Choi! mit Laisee Dai Lou (sozusagen “her mit der Kohle” *g*) antworten. Eifriges Handeln angesagt!
Hübsche Bildchen gibt es auch, wie man bei Stefan Landsberger sehen kann, mit einem kleinen Jungen und einem Goldfisch und einer Lotusblume - weil das anders betont “überviel Gold und Harmonie” bedeutet.
Das chinesische Jahr berechnet sich nach dem Mondlauf (im Gegensatz zur Sonne bei “unserem” Kalender.
Süß ist die Legende, warum es nur zwölf Jahrestiere gibt: Buddha rief zur Feier seiner Erleuchtung alle Tiere der Welt zusammen, aber es kamen eben nur zwölf (er hatte anscheinend einen echt guten Ruf in der Tierwelt), also gab es zur Belohnung für die Erscheinenden die Amtszeit über ein Jahr. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Katze deswegen nicht dabei ist, weil die Ratte schlauerweise dafür gesorgt hat, dass sie nicht auftaucht.