Regen, Regen, Regen. Immerhin ein wenig weniger. Ein Kurztrip nach Lamma Island stand auf dem Programm.
Lamma ist ein wohltuender Gegensatz zu Hongkongs Stadtgebiet: Ruhig und entspannt. Im Lonely Planet war zu lesen, dass die Insel ein beliebter Wohnort für Expats, Alternative und Künstler ist; das war tatsächlich augenfällig - eine Menge Westeners liefen hier rum. Der Hauptort war klein und durcheinander wie auch auf Cheung Chau.
Wahrscheinlich Hong Kongs einziges vollökologisches ist dementsprechend auf Lamma: Das Bookworm Café. Der Blaubeer-Käsekuchen und der Banane-Papaya-Cocktail waren einmalig lecker und die Musik war entspannend - eine Oase! Es gibt noch ein paar Bilder auf SaveLamma.org, die Website der lokalen Kampagne, die sich (erfolgreich) gegen eine geplante Hafenerweiterung richtete.
Einzig störend war das weiter abgelegen drohend vor sich hin brummende Kohlekraftwerk - schade, aber irgendwoher muss der Strom für Hong Kong Islands massiv beleuchtete Skyline kommen ... und vielleicht besser als die ursprünglich geplante Ölraffinerie.