Wir haben einen neuen Mitbewohner in unserer Wohnung: Alex ist Englisch-Lehrer an irgendeiner der Hongkonger Unis (welche, hab ich gerade vergessen).
Sanrita hat - wie sie eben so ist - eine Sightseeing-Tour geplant.
Ich hatte leider noch einen kleinen Hangover von Traces gestriger Abschiedsfeier - er zieht morgen zurück nach Seattle und hatte Freunde zum Trinken, Essen und Tanzen eingeladen.
Zuerst ging es zum Chi Lin Kloster (für Frauen - warum gibt es im Englischen die Unterscheidung zwischen Monastery und Nunnery und im Deutschen nicht?). In der unmittelbaren Nähe der MTR-Station Diamond Hill ist hier ein großer buddhistischer Tempel.
Der Tempel ist recht neu (1998 erbaut). Auf den ersten Blick wirkt alles hübsch und idyllisch, wenn da nicht die alles überragenden Hochhäuser und der Straßenlärm wäre.
Ich weiß nicht, ob ich hier zu kritisch bin, aber die Buddha-Statuen haben mich auch nicht so richtig überzeugt - in einer Stadt, in der so viel Fake und Nachgemachtes existiert, wird man ein wenig vorsichtig. Die Statuen waren mir irgendwie nicht detailreich genug (da ist man aus Europas Kirchen anderes gewöhnt - nichts für ungut) und sahen zu neu aus. Tja: Abguss aus irgendeinem Tempel aus China. Dazu dann noch der übliche Souvenir-Ramschladen ...
Danach habe ich meinen Flatmates noch meine Uni gezeigt, über die jedoch später mal mehr.