Wer interessiert daran ist zu verstehen, wie ich denke, der sollte dieses Buch lesen. Es war beim ersten Durchlesen zuerst erstaunlich und geradezu entzückend meine eigene Gedankenwelt niedergeschrieben wiederzufinden.
Witzigerweise kam ich zu den selben Schlüssen wie Peter Singer, allerdings sowohl auf der logisch-kalkulierenden Ebene wie auch nach meinen Gefühlen.
Allerdings hängt genau das letzte Kapitel “Warum moralisch handeln” genauso in der Luft, wie ich es befürchtet hatte - es gibt einfach keine Begründung dafür. Tu’s oder lass es bleiben, so scheint es mir zu sagen. Wenn man nun mal an kein Leben nach dem Tod glaubt, was soll es, hier altruistisches Handeln an den Tag zu legen, so frage ich mich - ohne damit glücklich zu sein. Vielleicht hat er doch recht, wo er sagt, dass für manche Menschen ein vom Standpunkt des Universums aus gesehen ethisch geführtes Leben glücklich(er) macht, als alles andere.
Mach dir deinen eigenen Gott. Nicht gerade die tollste Lösung. :-/