Wer braucht den Gault Millau, um gute Restaurants zu erkennen?
Nee, stimmt aber schon - das Essen im an den Cocoon Club angegliederten “BedRestaurant” Silk (Bild links) ist wirklich einmalig gut.
Mitte August, kurz nach der Eröffnung des Cocoon Club (Bild rechts: Sitzbereich neben der Bar) waren wir dort essen: 10-Gänge-Menü. Hört sich nach Gourmand an, war aber eindeutig für Gourmets.
Angefangen vom Seating von der Einmeterneunzig-"Dame" über die stilvolle Einrichtung, die surreale Beleuchtung bis hin zu den schönen Riedel-Gläsern ohne Stiel (ich bevorzuge trotzdem Spiegelau) ... die Ambienthouse-Beschallung durch den DJ war ebenso abgestimmt wie das für alle synchron servierte Geschmackserlebnis. Der Genuss steigerte sich kontinuierlich immer weiter. Einfach nur in den weißen Sitzlandschaften zu liegen und langsam wegzudriften ... Entspannung pur.
Den absoluten Höhepunkt nach Jakobsmuschel, Krabbenfleisch, Babycalamari und Paradeiser-Koriander und Hochgebirgskäseravioli, geräucherte Schwammerl und Kürbiskernöl erreichte das Schokosouffle, bei dem man denken konnte, ein Kilo Schokolade wäre auf die Größe eines Babynegerkuss eingeschmolzen worden. Hatte mein Gehirn noch damit zu tun, die Endorphinpumpen in Schwung zu halten, ölte der Dessertwein langsam an den Papillen meiner Zunge herab und gab meinen Geschmacksknospen den goldenen Schuss. Absolut empfehlenswert!
Zum Cocoon Club vielleicht später mal mehr.