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Montag, 6. März 2006, 22:11 Uhr

Weblog fängt Trickbetrüger

Festnahme Geld zurück Verfahren eingestellt

Wozu sind Weblogs eigentlich gut? Für Leute, die sich diese Frage stellen, hätte ich jetzt die Antwort - und zwar zum Verbrecher fangen.

Vor knapp einem Jahr wurde ich am Flughafen San Francisco kurz vor Abflug in der Wartehalle von einem Typen angesprochen, ob ich auch den Rückflug mit Lufthansa nach München nehmen würde. In breitem österreichischen Dialekt erzählte er mir, er hätte viel Übergepäck (ein Mountainbike) mit, für das er jetzt berappen müsste, er hätte jedoch nicht mehr genügend Geld - ob ich ihm etwas leihen könnte.

Hm, da ich ja hilfsbereit bin, fragte ich ihn also, wievel er denn bräuchte und er antwortet etwas von 150 Dollar. (Un)glücklicherweise hatte ich gegenüber meiner sonstigen Gewohnheit sogar 180 Dollar Bares dabei, denn ich wollte ja in absehbarer Zeit wieder in die Staaten. Trotzdem war ich etwas widerwillig. Wie wolle er mir denn das Geld zurückgeben und welche Sicherheit könne er mir geben? Er meinte, dass er in München von einem Freund abgeholt werden würde, der mir dort direkt alles zurückgeben könne. Obwohl ich ein etwas ungutes Gefühl dabei hatte, meinte ich “okay”, wenn er mir seinen Pass zeigen würde und mir unterschreiben würde, dass ich ihm Geld geliehen habe. Gesagt, getan. Pass schien in Ordnung, “Christian Rathpoller” aus Österreich. Zettel geschrieben, Geld ausgehändigt. Dummheit ... sehr große Dummheit!

Denn dreimal darf man raten, wer schon im Flugzeug nicht auftauchte und dementsprechend auch in München nicht mehr erschien. Mein Namensvetter, genau. Geld war also weg.

Warum mir die ganzen Ungereimtheiten nicht als Warnhinweis genügt haben, kann ich nicht genau sagen, aber weil er mir seinen Pass so bereitwillig aushändigte, wähnte ich mich irgendwie in falscher Sicherheit. Also, nochmal für Blöde (also mich): Der Typ ist in den USA und hat nicht mal eine Kreditkarte mit? Gibt es so etwas überhaupt noch? Warum zum Kuckuck habe ich ihm das Geld gegeben, statt mit ihm zusammen zum Schalter zu gehen, um die Story auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen? Und - mich hat nicht einmal irritiert, als er sah, dass ich 180 Dollar mithatte und er meinte, ob ich ihm nicht lieber mehr geben könne! Und selbst wenn er einen Freund in München gehabt hätte, wie hätte ich ihn dazu gebracht mir das Geld zurückzugeben? Aua, aua, aua!

Trotzdem. Viel mehr als über meinen Mangel an Argwohn war ich sauer darauf, dass dieser Heini die Hilfsbereitschaft Anderer derart missbraucht, dass Menschen, die wirklich in einer Notsituation sind, es - zumindest mit mir - das nächste Mal sehr viel schwieriger haben werden. Arsxhxoch, echt mal!

Zurück in Deutschland stellte ich also “Nachforschungen” an. Sein Nachname ist ja recht ausgefallen, im österreichischen Telefonbuch stehen nur sechs “Rathpoller"-Einträge. Ich habe also erst einmal rumtelefoniert. Die Ersten kannten keinen “Christian”. Die Zweiten - uh oh - reagierten sehr pissig: “Kennen wir nicht! Keine Ahnung”, Peng! Hörer auf die Gabel geknallt! Uha, hatten da schon einmal welche angerufen? Bei den Vierten dann Gewissheit - “Haben Sie jemanden am Flughafen Geld geliehen?” “Oje, ja, warum?” “Hier hat vor ein paar Wochen schon einmal jemand angerufen, ähnliche Story. Wir haben zwar einen Christian in der Familie, aber der ist 14 und hat noch nicht einmal einen Reisepass. Ich befürchte also, dass Sie einem Betrüger aufgesessen sind.” Bittere Wahrheit also. Mist. Die anderen brachten auch nichts.

Ich habe daraufhin die Polizei in Wien angerufen und gefragt, wo ich Anzeige stellen sollte. Die meinten, in Deutschland sei auch okay, das ganze würde dann an Interpol gehen. Interpol! Ich glaube kein Wort.

Kurz und gut: Die Anzeige in Deutschland aufzugeben war ein Trauerspiel. Der Polizist konnte ungefähr so schnell denken und tippen wie ein Sonderschüler, litt zudem an herber Rechtschreibschwäche, wollte aber trotzdem nicht davon lassen, alles in verquastem Amtsdeutsch selbst zu schreiben (2 DIN A4-Seiten!), damit ich dann unterschreiben könne, dass das meine Aussage sei. Sehr bitter, aber wohl Normalität. Da es sich ja um einen “internationalen” Fall handelte, musste die Anzeige dann zur Staatsanwaltschaft geleitet werden und alleine dieser Vorgang benötigte vier Wochen. Weil es mich nun einfach interessierte, dass der Schwung aus der Sache nicht rauskommt, rief ich ungefähr im 14-Tages-Rhythmus dort an, aber die Antworten waren ungefähr wie folgt: “Mitarbeiterin nicht da.” “Mitarbeiterin nicht da.” “Mitarbeiterin nicht da.” “Ich kann ihnen momentan keine Auskunft zum Stand der Dinge geben.” “Keine Ahnung.” “Noch keine Informationen.” “In der Bearbeitung.” und zuletzt dann - wie befürchtet - ein Brief: “Verfahren eingestellt.”

Toll! Insbesondere weil ich zwischenzeitlich einen Weblog-Eintrag verfasst hatte und sich bei mir drei weitere Leute gemeldet hatten, denen Ähnliches widerfahren war - mit demselben Typen! Aber das interessierte die Staatsanwaltschaft nicht, ich solle höchstens mal das Aktenzeichen austauschen. What?! Ich dachte, sowas würde durch vernetzte Informationen längst automatisch geschehen! Immerhin hat der Typ anscheinend seinen echten Namen benutzt und ich hatte seine Reisepassnummer! Wie könnte ich bitte detailliertere Informationen liefern? Mein Vertrauen in die Strafverfolgung in Deutschland rangiert seitdem im Bereich NULL.

Zeitsprung.

Vor ca. zwei Wochen bekomme ich wieder einmal E-Mail, diesmal von einer Katharina, die meinen Liebling auch von seiner netten Seite kennenlernen durfte. Er ist mittlerweile in Lima, Peru angekommen. Wow, das Leben scheint für ihn zu funktionieren, aber was kann ich tun? Nichts. Mein Beileid.

Dann ein paar Tage später der Wendepunkt: E-Mail von Diego, einem Schweizer, in meinem Postkasten, mindestens so reisewütig wie ich. Was er mir schrieb, war einfach geil:

Diego wurde in Lima von eben unserem Bekannten angesprochen. Das Märchen diesmal: Herr R. sei bestohlen worden, er müsse nach Los Angeles fliegen am nächsten Tag, hätte für einen Tag nichts gegessen und könne weder die Departure Tax für sein Ticket, noch sein Hotel bezahlen. Ob er sich 300 (!) Dollar leihen könne. Das war Diego wohl etwas suspekt, insbesondere weil sich die Summe im Gesprächsverlauf mal eben auf 500 steigerte. Dreist kommt weiter! Statt sich darauf einzulassen, schlug er vor, ihm erst einmal ein Essen in einem Internet-Cafe auszugeben. Während der Herr nun speiste, entschuldigte sich Diego für einen Moment, ging zu einem Internet-Terminal und tippte den Namen unseres Betrügers bei Google ein. Hehe, und das erste Resultat dafür ist? Mein Weblog-Eintrag mit der Warnung, nicht den gleichen Fehler wie ich zu machen! Genau so hatte ich mir das vorgestellt!

Diego ist also raus auf die Straße, um den nächstbesten Polizisten anzusprechen. Der seinerseits rief Verstärkung und mit Tatütata und Blaulicht gings zurück. Dort fand man allerdings nur einen verärgerten Restaurantbesitzer vor, denn unser Con-Artist war mittlerweile verschwunden - natürlich ohne seine Rechnung zu zahlen. Aber nach kurzer Suche stellte ihn die Polizei dann in der Nähe. (Und Diego hatte seine Kamera griffbereit ... hach, herrliches Foto!)

Ab zur Polizeiwache. Und dort offenbarte sich dann unter anderem nicht nur, dass das Touristenvisum des Kerls abgelaufen war, sondern auch, dass er wirklich nicht ganz helle sein kann, denn in seinen Taschen befanden sich zudem noch mehrere Adressen von anderen Leuten, die ihm ebenfalls Geld “geliehen” hatten.

Sehr sehr fein. Keine Ahnung, wie es nun weitergeht. Ich werde morgen noch einmal versuchen, die Staatsanwaltschaft in Jena dazu zu bringen, Kontakt mit der Polizei in Lima aufzunehmen und wer weiß, vielleicht hat der Typ ja zumindest seine Lektion gelernt.

Sag mir keiner mehr, Weblogs seien zu nichts nütze. ;-)

Geschehen, Off Topic | Link mich!
Kommentare:

Das iss wirklich eine coole Story. Gibts irgendeine Chance, dass Du Dein Geld wieder bekommen wirst? Der Typ hat wahrsch. alles bereits ausgegeben…

Michael am 07.03.06 um 04:13 Uhr

Ich krieg die Krise! Dieser Saftladen! Die Frau bei der Staatsanwaltschaft: “Die zuständige Mitarbeiterin ist gerade nicht da.” Ich: (sprachlos) Sie: “Aber ich schau mal gerade nach ... ja, aber das Verfahren ist eingestellt.” Ich: “Da steht doch aber, dass ich mich melden soll, wenn ich neue Informationen habe.” “Dann senden Sie uns die, ich mache dann eine Aktennotiz.” “Äh, was?! Können Sie mir zumindest das Interpol-Aktenzeichen geben, so dass ich das der Polizei in Lima sagen kann?” “Nein, das hat nur die Polizei in Jena.” “Dann frage ich die?” “Wenn Sie möchten, aber die können ihnen wahrscheinlich nicht viel sagen, denn die Akte ist bei uns.” “(ächz)”

WWWWWWAAAAAAAAAAAAHHAAHAHAHAHARRTRGGGG!

Christian am 07.03.06 um 04:59 Uhr

Geile Geschichte!
Was die Polizei betrifft, an höhere Stellen wenden, Dienstaufsichtsbeschwerde. Ist ja unfassbar, was hier an Inkompetenz dokumentiert wird.

Dave-Kay am 07.03.06 um 05:58 Uhr

Sehr geile Geschichte Christian… kann gut nachvollziehen, was das für ein genugtuendes Gefühl sein muss diesen Typen auf einem Foto während der Festnahme zu sehen ;-)

Uns wurde vor ein paar Jahren unser Auto aus der Garage gestohlen… hätte ich die Typen gerne auf frischer Tat erwischt!!!

Und:  Weiter dranbleiben… du weisst ja wer in Deutschland alles Polizist werden kann/darf :-(

Chris am 07.03.06 um 07:48 Uhr

DAS ist doch mal der Beweis dafür, dass Blogs wirken! Und wir warten die ganze Zeit auf die Sprünge in relevante Printmedien! Tz. Nix da! Ab jetzt sucht Ede Zimmermann per XY-Blog ("XY ungebloggt”?). Echt, top Story, schön erzählt, und: ich freue mich wirklich für Dich!

Björn Hasse am 07.03.06 um 08:25 Uhr

Nette Sache das! Ich werd morgen nen Blogeintrag verfassen in dem steht, dass kein Mensch mehr Ossama Bin Laden trauen soll, weil er mir noch 5 Euro schuldet :D
Wer weiß - vielleicht hilfts ;)

Bernhard am 08.03.06 um 08:21 Uhr

Mir tut der 14jährige Christian aus Österreich leid… Hoffentlich lesen die Personalchefs den Eintrag genau durch, wenn sie in ein paar Jahren wegen seiner Bewerbung nach ihm googeln.

Jan am 08.03.06 um 10:38 Uhr

Okay, der Mensch ist dreist - aber Du hast das bezahlt, was als Lehrgeld bezeichnet wird.
Ich gebe einem ‘Penner’ eine Zigarette, wenn er darum bittet, aber keinen ‘müden’ Euro: der Inhalt meiner Geldbörse geht nur mich was an - da braucht kein Fremder Stielaugen zu bekommen.

Alix am 08.03.06 um 10:49 Uhr

@Alix:

Erzähl das mal Herrn Steinbrück. Ob der sich auch mit einer Kippe begnügt?

Jan am 08.03.06 um 10:57 Uhr

Lehrgeld ja, aber ich werde mich davon nicht abhalten lassen, Menschen die Hilfe brauchen, zu unterstützen. Partnerschaft und Hilfsbereitschaft, das nächste Mal nur etwas vorsichtiger.

Christian am 08.03.06 um 10:58 Uhr

@Jan, Christian
ich habe keine Schadenfreude und will auch nicht alle Hilfsbedürftigen schlecht reden, weil ich es auch schon mal anders erlebt habe:
In Enschede (Niederlande) fragte mich ein Mensch, ob ich ihn nicht bis nach Osnabrück mitnehmen (Kennzeichen OS-AV***, das war wohl der Aufhänger) könnte, sein Fahrrad sei defekt (augenscheinlich: Rahmenbruch). Ich habe ihn und sein Fahrrad mitgenommen, es war ein Scheisswetter. Er wollte bis nach Bad Oynhausen, ich habe ihn bis dahin gefahren (für mich ca. 100 Km mehr Fahrerei) und ihm 50 DM gegeben, damit er dort über die Nacht kommen konnte. Einen Zettel mit meiner Kontonummer hatte ich ihm auch in die Hand gedrückt. Nach ungefähr 6 Wochen war das Geld wieder auf meinem Konto, aus Polen überwiesen.
Aber die Zeit für die Fahrt von Enschede zum Zielpunkt hat gereicht, um mich zu überzeugen, dass es sich um einen ehrlichen Menschen handelte, der in Not war. Ich habe mich nicht getäuscht - bzw. er enttäuschte mich nicht.

A am 08.03.06 um 11:33 Uhr

> Der Polizist konnte ungefähr so schnell [..]
> [..] damit ich dann unterschreiben könne,
> dass das /meine/ Aussage sei. Sehr bitter,
> aber wohl Normalität

Ich denke: Nicht immer.

Ich habe im Dezember einen Vorgang für eine Anzeige schriftlich vorformuliert, alle mir vorliegenden Unterlagen in Kopie angeheftet und bei meiner lokalen Polizeiwache für eine Anzeige abgegeben.

Der diensthabende Polizist hat es durchgelesen, für gut und verständlich befunden und (nach Prüfung meines Personalausweises und Unterschrift auf meinem Text) meine Unterlagen als meine Aussage entgegengenommen.

Beide glücklich - er hatte weniger Arbeit, ich wusste, dass nichts im von Dir erwähnten Amtsdeutsch-Filter steckenbleibt.

Falls ich mal wieder was zur Anzeige bringen muss, werde ich es einfach wieder so machen und meine Anzeige vorformuliert und ausgedruckt mitbringen.

Hanno am 08.03.06 um 12:52 Uhr

Guter Tipp, ich habe bisher drei Anzeigen in meinem Leben aufgegeben, in Deutschland wie in Hongkong war es jedesmal das Gleiche - unheimlich langsam, sehr fehlerbehaftet und ich war nicht gerade eben überzeugt davon, dass der Diensthabende wirklich einen Durchblick hatte.

Christian am 08.03.06 um 12:59 Uhr

das ist ja mal klasse!
und da sage einer, mit weblogs könne man nichts erreichen ;o)

bonafide am 08.03.06 um 14:32 Uhr

Super geschrieben. Eine geile Story !

Markus am 08.03.06 um 15:24 Uhr

Ich seh’s schon, die Einladung zu Stern-TV ist schon sicher :-)

Jürgen am 08.03.06 um 15:57 Uhr

Oh mann, wie geil ist das denn?! herzlichen glückwunsch. das nenne ich mal erfolgreiche selbstjustiz ;) der pranger scheint gewirkt zu haben :D

Stefan Lampert am 08.03.06 um 16:30 Uhr

Jaja, die gutgläubigen Ossis. Mit Honecker wäre das nicht passiert ;-)

Uwe Keim am 09.03.06 um 01:31 Uhr

Na - aber man muss ja mal auch noch erwähnen HUUUT AB an diesen Diego… Ihr solltet mal ein ‘XY bloggelöst’ Gruppenfoto machen… Ich meine in der Situation die Nerven zu haben und den Typen erstmal zu googeln… Hut Ab.

TomH am 09.03.06 um 02:09 Uhr

Das Leben ist mal so und mal ist es ganz anders. Weil einer ein Betrüger ist, müssen es die anderen noch lange nicht sein.

Claudia am 09.03.06 um 05:35 Uhr

wie war das noch? wenn einer eine reise macht, dann kann er was erleben… :-) zumindest hat man den typen geschnappt…

MaObe am 09.03.06 um 05:39 Uhr

Hallo,

in dem Brief stand als Überschrift “Anzeige gegen UNBEKANNT”...aber das stimmt ja gar nicht. Die Polizei in Jena hat deinen Fall einfach falsch aufgenommen.

dreinulldrei am 09.03.06 um 09:15 Uhr

@Uwe: Ich muss dich leider enttäuschen. Ich bin “Wessi”. Ich habe zwar in Jena studiert, aber ich komme aus Hannover.

@MaObe: Jeps. Wer keine Fehler macht, kann auch nichts Neues entdecken.

@dreinulldrei: Nein, ich habe bei der Polizei mehrfach erwähnt, dass das wahrscheinlich der echte Reisepass ist. Aber die Polizei geht eben von “Unbekannt” aus, solange sie nicht selbst die Identität überprüft haben.

Christian am 09.03.06 um 10:02 Uhr

HA !!!!

SEHR GEIL!!

Respekt!! Weiter SO!
Das war ja eine echt starke Aktion ;-)

Schmiddi am 09.03.06 um 12:42 Uhr

@Christian, das heißt Interpol hat den Pass nicht bei den österreichichen Behörden nachgeprüft. Da wird ihnen ein Krimineller auf dem Tablett serviert und sie greifen nicht zu. Und da wundern sich Regierungen allerortens, das der CIA zwei große Hochhäuser im Herzen von NY sprengen konnten und alle denken es war der böse Bin Laden? Wozu werden dann unsere Bürgerrechte eingeschränkt durch das neue TKÜV? Sollen sie doch erstmal fähige Leute ausbilden!

dreinulldrei am 09.03.06 um 14:24 Uhr

Wirklich eine der besten Geschichten die ich seit je in einem Weblog gelesen habe! Super! Gratuliere!

leu am 10.03.06 um 06:51 Uhr

Hallo alle zusammen!

Also ich bin die Zwillingsschwester von Diego und habe die ganze Geschichte natürlich mitverfolgt.
Ihr könnt euch ja vorstellen, dass ich unglaublich stolz auf meinen Bruder bin! : )
Andererseits, ist diese Geschichte einfach typisch Diego! Nach Aufenthalten in Kosovo und Bosnien hat er ein ziemlich gutes Menschenkenntnis und ist sozusagen ein Profi was Abzocker angeht.
Dennoch ist diese Geschichte einzigartig und ohne die Hilfe von Christian und seinem Blog wäre sie nicht so schnell gelöst worden (Respekt an Dein Durchhaltevermögen!!!).
Eine super Zusammenarbeit!!!

Dieser Blog macht es möglich andere vor solchen sich angeblich in Not befindenden Menschen zu
warnen oder zu mindest zu sensibilisieren.

Also, bis bald und weiterhin viel Erfolg!!!

Kim

Diegos Twin am 10.03.06 um 13:32 Uhr

Absolut genial :)))

Congratulations und dann hoffen wir mal, dass deine Kohlen und die der anderen Geprellten irgendwie den Weg zurückfinden…

Super gemacht *thumbsup*

Griassle

Eveline am 10.03.06 um 15:37 Uhr

ja ich find`s einfach nur spitze! nochmal vielen dank diego, und jetzt koennen`s ja alle hier in ruhe lesen und sich freuen!
und dir jetzt ganz viel spass in chile und hoffentlich keine weiteren betrueger mehr!!
bis dann,
flo
ps: es leben die weblogs:)!!

florian am 10.03.06 um 18:03 Uhr

Sehr unterhaltsame Geschichte! Ich hab nicht schlecht gestaunt - hoffentlich kannst du Ansprüche gegen den geltend machen. Aber wenn der so argh auf sämtlichen Flughäfen dieser Welt gebettelt hat, wird da nich viel sein.

Hast du schon geplant wieder nach Hongkong zu fliegen?? Würd mich brennend interessieren, da mein erstes Semester als Wing gerade rum ist und ich mir fürs Hauptstudium fest vorgenommen habe, ein Jahr in Asien zu verbringen =)

mfg Alx

Alx am 10.03.06 um 18:44 Uhr

Dank eines Blogeintrages wurde doch tatsächlich ein Trickbetrüger geschnappt. Und was lernen wir daraus? Es ist eine ganz dumme Idee sich mit einem Blogger anzulegen. ...

Schmiddi am 12.03.06 um 16:36 Uhr

oh ne, das gibts doch nicht! werde diese geschichte von nun an allen blogzweiflern erzählen. so cool!

gela am 12.03.06 um 16:57 Uhr

Coole Geschichte! Die Kommentare sind teilweise (!!) allerdings wieder typisch. Da erzählt jemand davon eine Dummheit begangen zu haben und dann schreiben lauter Leute, die es wieder einmal besser wissen. KEINE HILFE!!!

Max am 14.03.06 um 09:54 Uhr

Hm, coole Story.

Erwäge doch mal Deine Akten zu kopieren und mit freundlichem Begleitschreiben dem nächsten peruanischen Generalkonsulat zukommen zu lassen…

Gruss, Jan.

Jan am 18.03.06 um 03:50 Uhr

Und wieder mal habe ich gelernt: Erst lesen, dann posten. ,)

Nachdem ich Deine ‘Fahndungsseite’ gelesen habe, erübrigt sich ja mein Tip mit dem Konsulat vollständig…

Gruss, Jan.

Jan am 18.03.06 um 03:54 Uhr

Hallo

Tolle Geschichte die das Leben so schreibt!!!

Wünsche dir weiterhin ganz viel Glück
und nur nette Menschen um dich herum.

Ganz liebe Grüße aus Konstanz am Bodensee

Maria

Maria KLein am 20.03.06 um 07:18 Uhr

Tolle Story. Ich bin auch dafür, weiterhin gutmütig zu sein… hättest du ihm das Geld nicht geborgt, wär auch dein Post nie erschienen, und sie hätten ihn nicht geschnappt. Schade ums Geld? Nur bedingt.

Hab mal von jemandem gehört, der am Bahnsteig einem Punk Geld geliehen hat, zwar auch unter Angabe seiner Kontonummer, aber der gutmütige Borger hat nicht wirklich mit einer Rückzahlung gerechnet.
Tatsächlich aber kam eine Woche später eine Überweisung mit dem Verwendungszweck ‘Punk sagt Dank!’. :)

Etosha am 27.03.06 um 02:40 Uhr

Ich will das Foto von dem Typen sehen!!

Oni am 23.04.06 um 09:37 Uhr

Krasse Story echt!

Aber: ...Weblogs sei dank :)

Seti am 10.05.06 um 05:03 Uhr

das ist ja mal klasse!
und da sage einer, mit weblogs könne man nichts erreichen ;o)

Partykalender am 13.05.06 um 14:20 Uhr

Phantastische Geschichte. Ich bleibe trotzdem skeptisch gegenüber dem Instrument Pranger.

Oliver am 18.06.06 um 18:33 Uhr

Yo, schicke Story.. aber Du hast da was wesentliches unterschlagen (hätte Dir der cop auch sagen können, finde ich): 150 Dollar Schaden gehen GANZ sicher nicht an Interpol und auch nicht an die österreichische Pozilei, weil das eh in den meisten Fällen wegen Geringfügigkeit eingestellt wird.

Ich weiss nicht, was die meisten Leute immer denken, wunder nich was die Polizei alles muss oder kann.. in 99% aller Fälle ist das leider Wunschdenken oder Fernsehen! Was nicht zuletzt auch an harten Datenschutzgesetzen etc. liegt.. weshalb Du übrigens auch kein Aktenzeichen von Interpol kriegen würdest. Das ist keine ermittelnde Behörde (wie Hollywood gern erzählt), sondern ein Informationszentrum, das internationale Arbeit zusammenführt. Allerdings für Ermittlungsbehörden, nicht direkt für Bürger. Nicht mehr, nicht weniger.

Schade schade.. solche Kollegen wie Dein Samariter da (naja.. n kleines bisken übertreibste da schon, oder?) sind nicht gerade imagefördernd.. aber tut mir den Gefallen und wälzt das nicht auf Ermittlungsbehörden ab. Die tun schon ne Menge, sind aber an den Rahmen Ihrer Möglichkeiten gebunden.

Allerdings sehe ich weblogs jetzt mit anderen Augen, muss ich sagen.. kanns nich fassen! *g*

Stever am 10.08.06 um 02:43 Uhr

Sorry Mann,

ich habe die Story nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben. Da ist nichts dazugedichtet.

Mir ist bewusst, was Interpol ist. Lies mal genau. Das waren die Worte des lieben österreichischen Beamten, den ich an der Strippe hatte. Natürlich habe ich nicht angenommen, dass für 150 US-Dollar ein internationaler Haftbefehl ausgestellt wird.

Und keine Ahnung, ob du Verwandte bei den “Ermittlungsbehörden” hast, aber was ich da erlebt habe, ist für mich einfach nur haarsträubend. Dass das Berufsbild “Polizist” nicht unbedingt die geistige Elite anzieht, ist mir klar, aber sich für diesen Job geistig und körperlich ein wenig in Form zu halten, sollte ja wohl drin sein. Sonst sollte man sich halt lieber irgendeine andere Behörde als Arbeitgeber suchen.

Und zu was man “muss und kann”: Entweder man ermittelt oder man stellt das Verfahren wegen Geringfügigkeit ein und informiert dementsprechend. Der Weg der hier gegangen wurde, nämlich reine Verschleppung aus Faulheit oder Unfähigkeit (wie mir scheint), ist ganz sicher der falsche. Der Imageschaden ist hier hunderprozentig selbst fabriziert.

Christian am 10.08.06 um 03:06 Uhr

Servus Christian,

scheinbar wurde der Betrüger wieder auf freien Fuß gelassen und treibt sein Spiel wieder bunt weiter…

http://www.digitalvoodoo.de/blog/archives/networking/xy-weblog-trickbetrueger-durch-blogger-festgesetzt.php#comment-39187

Eine gesunde Portion Misstrauen kann nicht schaden ;-)

Schöne Grüße,

Chris

Chris am 02.10.06 um 14:09 Uhr

Mir ist daselbe mit diesem Typen ebenfalls anfang September in Lima passiert. Gluecklicherweise nur 20 Dollar, trotzdem aergerlich. Wenn das naechste mal jemand kommt, der wirklich Hilfe braucht werde ich, wohl nichts mehr geben..

Claude am 03.10.06 um 16:15 Uhr

Der läuft immer noch rum?! Das ist doch einfach unglaublich! Ich überlege gerade, ob ich nicht nächstes Jahr einfach hinfahre, und dem Kerl ein paar runterhaue! Mann!

Hier jetzt Foto von ihm: Christian Rathpoller

Christian am 11.10.06 um 06:07 Uhr

Hi Christian,

das einzige Verbrechen von ihm ist ja, dass er Dir das Geld nicht zurueck gibt. (Luegen wird ja nicht betraft.)

Aber kommt man wegen Ueberschuldung in den Knast?

-- Thomas

Thomas am 11.10.06 um 12:10 Uhr

Naja Baby, wir wollen hier keine Haarspalterei betreiben. Der Junge hat mit Vorsatz gelogen, um mich zu täuschen. Das ist “Betrug” nach deutschem Gesetz, wenn ich das mal so schnell überfliege. Aber was genau in welchem Land auf welche Art und Weise bestaft wird, ist mir dabei herzlich egal - Hauptsache, das geht so nicht weiter!

Christian am 11.10.06 um 13:44 Uhr

Kommt man gleich wegen Betrugs in den Knast?!??

Ich glaube das wird so weitergehen, so lange Leute auf ihn hereinfallen!

Hast Du mal versucht Deine Story an eine Zeitung weiterzugeben?

Gruss
Thomas

Thomas am 16.10.06 um 08:05 Uhr

Lustige GEschichte so findet eins zum anderen. Wenn ich persönlich Verdacht gegen eine PErson schöpfen würde würde ich aber nicht nach seinem Namen googeln sofort sondern eher sagen das er/sie nichts bekommt und sich wegscheren soll. ^^ aber schon geil, ob das geld wiedersiehst ... vll in 5 jahren aber gelohnt hat sich das oder nicht ^^? der spaß für 180€ ;)!!

MfG,

TK

TK am 27.10.06 um 09:19 Uhr

!!!!ACHTUNG!!!!

Der Typ ist immer noch in Lima unterwegs!!! Ich wäre um Haaresbreite auch drauf reingefallen!!! Hat mir seine Geschichte erzählt, ich war aber sehr misstrauisch (lebe hier in Lima, daher bin ich das hier immer...) und habe dann nach “Christian Rath Poller” gegoogelt. Nichts. Dann wollte ich ihm fast schon Geld geben (er hat mir auch “seine” Bankverbindung gegeben, bei der PSK Bank), dann habe ich aber noch mal nach “Christian Rathpoller” gegoogelt und glücklicherweise auf diesen Blog gestossen! DANKE!!!
Leider hab ich gar nicht dran gedacht die Polizei zu rufen (die würden sowieso nichts machen, bin hier in Peru...) und der Typ war dann wieder weg.
Aber vielen Dank für diesen Blog eintrag, leider weiß er jetzt dass er im Internet steht, verdammt…

Ralf Ott am 09.11.06 um 20:05 Uhr

Hm, okay, erst jetzt hab ich alles durchgelsen, dass er sogar hier in Lima festgenommen wurde. Verdammt, ich war so geschockt, dass er ein bekannter Betrüger ist, und er saß neben mir im Internet-Cafe, aber ich ärgere mich trotzdem sehr nicht die Polizei gerufen zu haben, jetzt fallen vielleicht noch andere auf ihn rein! Mist…

Ralf Ott am 09.11.06 um 20:15 Uhr

Hey immerhin! Vielleicht erwischt es ihn irgendwann doch nochmal. Such mal nach ‘Rathpoller’ in der Suchbox oben links.

Christian am 09.11.06 um 20:20 Uhr

geistesgegenwärtig, ralf!
dafür respekt, aber wie kann man weiter vorgehen? rathpoller wird in peru sicherlich gegen ne kleine summe an den polizisten freigekommen sein, ist so sitte in lateinamerika, dann sich wieder auf den weg gemacht haben, dir in die arm, ralf.
vorschläge, ideen?

saludos

christopher

christopher am 12.11.06 um 19:38 Uhr

Dazu noch ne witzige Story: Der Franzose mit dem ich zusammenwohne, wurde von dem Herren gleich zweimal im August angesprochen, aber es scheiterte an den miesen Spanisch-Kenntnissen des netten Österreichers…
Was man dagegen tun kann? Keine Ahnung, wohl nicht so viel. Man bräuchte ja erst einen Tatbestand (Lüge ist das wohl noch nicht) bevor man den irgendwie richtig einsperren könnte. Und hier in Peru geht das wohl nicht richtig, auch wegen extremer Korruption (ein Polizist ist oft korrupt oder Taxifahrer...)
Naja, man wird wohl noch öfters sehen, wenn er sich nicht aus dem Staub macht und sich ein neues “Reiseziel” sucht.

Ralf am 12.11.06 um 23:28 Uhr

Da sieht man mal wieder, dass das Verleihen von Geld nichts außer Ärger bringt. Zum Glück gab’s in Deinem Fall noch eine coole Story dazu :-)

die_marie am 02.01.07 um 13:55 Uhr

Mir ist vergangenen Montag ähnliches passiert:

Flughafen Frankfurt. Anreise aus Singapur. Netter Typ “Antonius Reiser” spricht mich auf Oberbayerisch an, dass er seine Bahncard/Kreditkarte/Personalausweis etc. vergessen hat und nun den vollen Bahnpreis ohne Bahncard nachzahlen muss und gerne noch an dem Abend nach Otterfing/Holzkirchen fahren möchte. Dazu fehlen ihm noch 27 EUR, die er sich von mir leihen möchte. Unausgeschlafen nach 12 Std. Flug, noch in Urlaubsstimmung, mit dem Gefühl, dass man in Thailand mehr beschissen wird als in Deutschland (was wohl ein Fehlurteil ist!) habe ich ihm das Geld geliehen.

Wie naiv! Konktaktdaten usw. stimmten natürlich in keinster Weise.

Trotzdem hätte ich ein schlechtes Gefühl gehabt, wenn ich ihm nicht geholfen hätte. Wie löst man nun diesen Zwiespalt zwischen blindem Vertrauen und Hilfsbereitschaft?

Im Nachhinein: gemeinsam zum Schalter gehen und das Ticket kaufen oder wenn möglich und ähnliches Ziel, sogar gemeinsam ein Stück im Zug fahren. So geht man zumindest sicher, dass er das Geld nicht anders verwendet.

Weitere Vorschläge?

Volcom am 14.02.07 um 05:16 Uhr

Ich hab mich bei Dir bedient und das Bild verwendet. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen.

StoiBär am 09.03.07 um 15:18 Uhr

Okay, letzter Sichtungspunkt von Christian Rathpoller war die Grenze Peru - Ecuador. Vielleicht weil ihn hier in Lima ja schon alle kennen.
Natürlich mit seiner ganzen traurigen Geschichte und so weiter.

Ralf am 13.03.07 um 17:47 Uhr

Ja leck mich fett!! An der Grenze Peru Ecuador hab ich dem doch tatsaechlich auch (zwar nur) 80 Dollar geliehen.
Hab deine Geschichte am Anfang gelesen und gar nicht daran gedacht. Und als du dann geschrieben hast, dass der Nachname doch sehr selten klingt, hats bei mir wieder geklingelt.
Uns hat erzählt, dass ihm in Ecuador das Taxi mit all seinen Sachen weggefahren ist. Am nächsten Tag war er sogar noch so dreist uns nochmal am Flughafen abzupassen um noch mehr Geld zu fordern.. unglaublich!!

Paul Hahler am 13.12.07 um 06:01 Uhr

News: Ich bekam gestern Mail. Herr Rathpoller weilt mittlerweile in Ecuador und “lieh” sich diesmal 45 Dollar.

Wird ja richtig genügsam der Mann. :-)

Christian am 12.02.08 um 00:20 Uhr

Hallo!
Ich war auch so dumm auf den verdammten Kerl reinzufallen und hab ihm im Juni 06 in Lima 150 Dollar geliehen. Alles lief genauso ab wie bei euch anderen. Ich hatte zwar einige Zweifel aber da ich während meiner Reise auch einige Male auf die Hilfe anderer angewiesen war, habe ich ihm das Geld dann doch gegeben… und mich hinterher so geärgert!!!
Oh mann, wie viele sind wir denn noch, denen das passiert ist???!!! Es müssen viele sein, denn er scheit seine Reisen damit ja seit Jahren gut finanzieren zu können…
Was ist das für ein kranker Kerl, der sich so dreist an anderen bereichert??? Und das auch noch in Ländern, in denen es so viele Menschen gibt, die das Gelt wirklich bräuchten…

Marie am 18.03.08 um 00:40 Uhr

Oh Mann, das glaube ich nun wirklich nicht!!!
Dieser “Antonius Reiser” hat uns gestern Nacht am Frankfurter Flughafen auch um Geld angebettelt!!!
Er jammerte uns vor, dass er gerade aus Fulda aus der Hautklinik kommt und dort alle seine Unterlagen (Arztschreiben, Pass, Ticket, etc.) liegen gelassen hat. Jetzt hatte er nicht genug Geld, um zu seiner Mutter nach Otterfing, Holzkirchen zu kommen. Bei der Deutschen Bahn müsse er den kompletten Reisepreis von 240 € nachzahlen. Mit 17 € käme er wenigstens mit der Regionalbahn nach Hause. Er schickt uns als Danke-Schön einen Bayrischen Schinken und das Geld zurück überweisen. Na toll.
Er hatte ein vernarbtes Gesicht und seine Unterarme waren es auch. Er war ca. 1,75 m, hatte schwarzes, glattes, etwas lichtes Haar und hatte eine Sporttasche und einen hellen Rucksack dabei. Sehr bayrischer Dialekt.
Seine Adresse:
Antonius Reiser
Baumgartenstrasse 82
85609 Otterfing / Miesbach - Tegernsee
Ich war ja skeptisch, aber mein Mann war so gutmütig und hat ihm noch 20 € gegeben.

Bettina am 23.08.09 um 14:15 Uhr

Vergangener Sonntag
Ort: Hanau/Hessen
Derselbe Typ
Derselbe Name
Dieselbe Adresse
Dieselbe Story
Zuerst 17 dann 20€
Derselbe SCHINKEN
wie in Bettina´s story

Mein letztes Geld gab ich im Glauben an das Gute im Menschen und ich hatte große Lust auf Scninken aus Oberbayern!!

Tobi am 05.09.09 um 15:57 Uhr

na da reihe ich mich doch mal ein..21.11. frankfurt flughafen...hautklinik,regiozug,antonious reiser...und auch ich dachte mir,helfen ist gut und ich würde gerne in einer notsituation ebennfalls an einen netten menschen geraten.hab ihm noch bevor er gegangen ist zwei mal gesagt das ich hoffe das er mich nicht enttäuscht,denn ich würde gerne weiterhin menschen in solch einer situation helfen.na ja,so ist die welt!es waren bei mir übrigens 27,80€..egal,aufgerundet auf 30€,auch der schinken drauf gesch...(obwohl ich kein vegetarier bin) aber einfach dieser blöde vertraunsbrauch!!schade,schade!!!

Kai am 25.11.09 um 15:18 Uhr

Mannheim 25.12.
gleiche Geschichte ....

matthias am 06.01.10 um 17:16 Uhr
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